Auto
Für verbesserte Transparenz auf dem Automarkt

Neuwagen oder doch lieber ein junger Gebrauchter? Beim Autokauf ist dies wohl die am häufigsten gestellte Frage. Dabei haben beide Optionen ihre besonderen Vor- und Nachteile. Zudem haben es sich Unternehmen zur Aufgabe gemacht, in den oftmals verwirrenden Markt mehr Transparenz zu bringen.

Freitag, 11.01.2019, 11:28 Uhr aktualisiert: 11.01.2019, 11:34 Uhr
Wer vergleicht, kann bares Geld sparen. Foto: Colourbox.de

Autokauf fair und transparent

Ein eigenes Auto mit allen gewünschten Extras und das frisch ab Werk? Das hat schon fast etwas Magisches. Für viele Autofahrer ist diese Vorstellung der absolute Traum. Jedoch setzt das eine Menge Kapital voraus. Denn ein Neuwagen ist nicht gerade günstig. Zudem darf in diesem Bezug der Wertverlust nicht vergessen werden. Kostengünstiger ist da schon der junge Gebrauchtwagen. Hier ist der Nutzer dann zwar nicht der Erstbesitzer, dafür ist der Preis erheblich niedriger. So zahlt der interessierte Autofahrer schnell einmal 25 Prozent weniger, als für den vergleichbaren Neuwagen. Jedoch muss hier das genommen werden, was einem angeboten wird. Ein Neuwagen hingegen ist individuell konfigurierbar.

Wer dabei ein wenig im Internet recherchiert, findet eine Menge Portale für Gebrauchtwagen der verschiedensten Hersteller. Aber auch hier zeigt sich, dass Transparenz anders geht. Viele Portale ändern dies nun. Denn die Vision ist es, den Markt für Gebrauchtwagen so übersichtlich, fair und transparent wie nur möglich zu machen. Hierdurch sollen die Fahrzeuge für Käufer attraktiver und vor allem passgenauer werden.

Einige Plattformen bieten einen unabhängigen Service an. So, als würde der Onkel einen beim eigenen Autokauf beraten. Eine Bewertung der Fahrzeuge hingegen stellt ein Portal mit  AutoScore  sicher. Dabei werden Daten im Detail analysiert, um eine solide Berechnung zu ermöglichen.

Wie Professor Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotiv Research der Universität Duisburg-Essen feststellte, ist der Markt voll von jungen Gebrauchtwagen. Bedingt ist diese unter anderem durch die Tageszulassungen, Leasingwagen oder Dienstwagen. Dabei sollte unbedingt auf versteckte Kosten geachtet werden. Oftmals werden Neuwagen mit Boni von mehreren Tausend Euro angeboten. Genannt werden diese meist „Kaufprämie“ oder sie sind als Sonderaktionen deklariert. Hier finden sich tatsächlich echte Schnäppchen – jedoch beinhalten manche auch Kosten, die nicht direkt ins Auge fallen. Ein Beispiel hierfür sind Überführungskosten.

Neben der Recherche im Internet empfiehlt sich ebenfalls ein Besuch beim Händler in der Nähe. Hier können Angebote direkt besprochen sowie die Modelle genau begutachtet werden. Dabei sollte der Begriff „junge Gebrauchtwagen“ nicht zu eng gesehen werden. Auch ein fünfjähriges Modell, das noch unter 100.000 Kilometer Laufleistung liegt, kann ein Schnäppchen sein.

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