Volleyball: Bundesliga USC bleibt noch ein Test vor dem Start

Münster -

Lib Aachen ist der letzte Sparringspartner des USC Münster vor dem Saisonstart in der Bundesliga. Die Eindrücke bisher stimmen Trainer Andreas Vollmer sehr zuversichtlich. Kleine Verbesserungsoptionen sieht er aber nach wie vor.

Von Henner Henning
Volleyball: Bundesliga : USC bleibt noch ein Test vor dem Start
Neuzugang Erica Wilson hinterlässt in der Vorbereitung bislang einen guten Eindruck. Foto: Peter Leßmann

Ein Großteil der Vorbereitung ist absolviert, 13 von 14 Testspielen hat der USC Münster hinter sich gebracht. Einzig eine Formüberprüfung bleibt noch, am Donnerstag (16 Uhr) kommt Bundesliga-Konkurrent Lib Aachen an den Berg Fidel. Der ultimative Test, die Generalprobe, bevor es am 23. Oktober gegen Allianz MTV Stuttgart erstmals um Punkte geht.

Nach der Rückkehr vom Turnier im französischen Terville gab Coach Andreas Vollmer seiner Mannschaft am Montag frei, einzig eine aktive Regeneration stand auf der To-do-Liste seiner Schützlinge. Er selber nutzte die Gelegenheit, die Spiele des Wochenendes aufzuarbeiten und in die Gesamtbetrachtung einfließen zu lassen. Dabei stufte er die gesammelte Erfahrung bei der 2:3-Niederlage gegen Stade Français Paris Saint-Cloud als wichtig ein – wie auch das 3:0 gegen Gastgeber TFCO Volley-Ball als anschließende Reaktion. „Das Turnier hat uns noch einmal weitergebracht. Gerade das Spiel gegen Paris, das wir auch hätten gewinnen können. Da hat die Tagesform die Partie für den bissigen, guten Gegner entschieden. Vielleicht aber war die Niederlage nicht so schlecht, um mal zu sehen, wer dann wie reagiert. Denn die Entwicklung bei uns ist ja da und ist zu sehen“, sagte Vollmer.

Allerdings entdeckte er neben dem Fortschritt auch einige Schwächen, an denen der USC in den verbleibenden zwölf Tagen bis zum Auftakt gegen Vizemeister Stuttgart noch arbeiten muss. So verfehlten – sicher auch dem ungewohnten Molton-Ball geschuldet – zu viele Aufschläge das Ziel, die Quote bei der Annahme wies zudem nicht den angestrebten Wert auf. „Da haben wir noch Luft nach oben, wie auch in der Abstimmung im Offensivspiel“, erklärte Vollmer, der aber Zuspielerin Kaisa Alanko nach nur zwei Wochen beim USC einen äußerst positiven Einstieg attestierte. „Sie hat schnell Kontakt gefunden, ist schon angekommen bei uns. Mit ihr hat es gut funktioniert“, sagte Vollmer.

Dazu hat in Frankreich ein Duo den starken Eindruck der Vorwochen bestätigt und dem Coach viel Freude bereitet. Erica Wilson war einmal mehr die Top-Scorerin der Unabhängigen, zuverlässig und konsequent punktet die athletische Diagonalangreiferin aus den USA. Und auch Mittelblockerin Juliane Langgemach sammelte fleißig Bonuskärtchen, gehörte wie bei den Turnieren in Schaffhausen und Dippoldiswalde erneut zu den Top drei der USC-Scorer.

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