Handball: Kreispokal Kreispokal ist jetzt Geschichte

Ochtrup -

Weil sie im Angriff zu viele Fahrkarten schossen und in der Deckung nicht so konsequent und hart wie der Gastgeber SC Hörstel zu Werke gingen, verloren die Handballer von Arminia das Halbfinale des Kreispokals mit 28:32.

Von Günter Saborowski
Alexander Wahlen (l.) kam als Kreisläufer zum Einsatz und machte seine Sache gut.
Alexander Wahlen (l.) kam als Kreisläufer zum Einsatz und machte seine Sache gut. Foto: Thomas Strack

Für die Handballer von Arminia Ochtrup ist das Thema Kreispokal seit Freitag Geschichte. Die Mannschaft von Trainer Heinz Ahlers unterlag beim Spitzenreiter der Kreisliga Euregio, SC Hörstel, im Halbfinale mit 28:32 (15:18) und kann sich nun ganz auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga konzentrieren.

„Wir haben den Pokal eh nicht so ganz hoch gehängt“, gab Ahlers nach der Niederlage zu Protokoll. „Wir haben den Spielern eine Chance gegeben, die nicht so oft zum Zuge kommen und wollten ein wenig experimentieren, um in der Meisterschaft gerüstet zu sein. Einfach Spieler auf Positionen einsetzen, wo sie sonst nicht spielen“, ergänzte der Ochtruper Coach. So spielte beispielsweise Alexander Wahlen auf der Position des Kreisläufers und erzielte drei Tore. „Hat er ganz gut gemacht“, lobte ihn sein Trainer.

Dennoch hatte Ahlers auch Kritik anzubringen: „Hörstel war heiß und wollte dem Klassenhöheren zeigen, was es kann. Die haben auch sehr gut gespielt und uns gezeigt, mit welcher Härte man in der Abwehr zu Werke gehen kann.“ Knackpunkt und Hauptursache für die Niederlage, die sich erstmalig in der 41. Minute anbahnte, als die Arminia mit 21:24 hinten lag und beim 26:32 (55.) besiegelt war, sei die schlechte Chancenverwertung, unter anderen von drei Siebenmetern, gewesen.

Tore: M. Oelerich (8/1), Wiggenhorn (6), R. Woltering (5), Noori (3), Wahlen (3), L. Oelerich, Büter, M. Woltering (je 1).

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