Fußball-Landesliga: SV Burgsteinfurt - Eintracht Coesfeld Den Bock endlich umstoßen

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt wandelt auf schmalem Grat. Für den heimischen Fußball-Landesligisten geht es in den Wochen vor Anbruch der Winterpause darum, den Anschluss ans untere Mittelfeld nicht zu verlieren. Umso wichtiger wäre es, nach respektablen Leistung in der Fremde, auch im heimischen VR-Bank-Stadion den Bock umzustoßen und gegen Eintracht Coesfeld den ersten Heimsieg einzufahren.

Von Heiner Gerull
Nico Schmerling (re.) kehrt wieder in den SVB-Kader zurück.
Nico Schmerling (re.) kehrt wieder in den SVB-Kader zurück. Foto: Thomas Strack

Der SV Burgsteinfurt wandelt auf schmalem Grat. Für den heimischen Fußball-Landesligisten geht es in den Wochen vor Anbruch der Winterpause darum, den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren. Umso wichtiger wäre es, nach respektablen Leistung in der Fremde auch im heimischen VR-Bank-Stadion den Bock umzustoßen und den ersten Heimsieg einzufahren. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Gelb-Roten am Sonntag. Ab 15 Uhr empfangen sie DJK Eintracht Coesfeld . Trotz bestehender Personalprobleme gibt SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink eine klare Devise aus: „Wir wollen nicht jammern, wir wollen punkten.“

Orientiert man sich an der Statistik, dann stehen die Stemmerter erneut vor einer kniffligen Aufgabe. Denn bei den Coesfeldern schlagen immerhin schon drei Siege auf fremden Plätzen zu Buche, was die Mannschaft von Trainer Sebastian Scheinig auf Platz vier der Auswärtstabelle hievt. Einen „Dreier“ holten sie auch beim VfL Senden – wo der SVB zuletzt unter unglücklichen Umständen mit 2:3 verlor.

Die Burgsteinfurter gehen mit einer klaren Vorgabe in die Partie. Von einem Heimkomplex will Klein-Reesink jedenfalls nichts wissen. „Wir wollen ein Spiel abliefern, in dem unsere Zuschauer sehen, dass wir es auch zu Hause können.“ Was nichts anderes heißt, dass am Ende der erste Heimsieg stehen soll.

Dabei spielt es keine Rolle, dass die Personallage prekär ist, da sich mit Max Feld­hues, Fabian Erber und Chris Radecke gleich drei gesperrte Spieler zum großen Kreis der verletzten oder angeschlagenen Akteure gesellen. Zu diesen gehört auch Armin Omerovic, der in Senden schon in der 21. Minute aufgrund einer Adduktorenverletzung das Feld verlassen und gegen Thomas Artmann ausgewechselt werden musste.

Ein Lichtblick ist immerhin, dass Nico Schmerling und Max Moor ihre Sperren abgesessen haben und auch Timo Meyer wieder fit ist. Dennoch will sich Klein-Reesink nicht in die Karten blicken lassen, wen er auf die Position des „Sechsers“ beordern wird: „Wir haben einige Alternativen.“

Entscheidend wird sein, dass es dem heimischen Vertreter gelingt, ähnlich leidenschaftlich wie in Senden zu agieren. Gelingt es dabei noch, Zug zum gegnerischen Tor zu entwickeln, wäre das ein Schritt auf dem Weg zum ersten Heimsieg.

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