Handball in der Bezirksliga EUREGIO TB Burgsteinfurt verdaddelt Punkte

Burgsteinfurt -

Bezirksliga-Aufsteiger TB Burgsteinfurt hat im Auswärtsspiel bei SuS Neuenkirchen eine Überraschung verpasst. Mit 30:31 (14:15) unterlagen die Stemmerter am Samstagabend äußerst unglücklich. Woran es gelegen hatte, lag für Trainer Stephan Nocke auf der Hand.

Von Marc Brenzel
Robert Barnow (2.v.l.) ackerte viel und war damit einer der besten Burgsteinfurter im Auswärtsspiel in Neuenkirchen.
Robert Barnow (2.v.l.) ackerte viel und war damit einer der besten Burgsteinfurter im Auswärtsspiel in Neuenkirchen. Foto: Thomas Strack

„Es war selten so einfach, in Neuenkirchen zu gewinnen. Leider waren wir heute etwas zu blöd“, ärgerte sich Stephan Nocke , Trainer der Burgsteinfurter Handballer am Samstagabend. Mit 30:31 (14:15) verlor der Bezirksliga-Aufsteiger unglücklich bei den hoch gehandelten Neuenkirchenern.

Aus Nockes Sicht war die schwache Chancenauswertung der Grund dafür, dass seinem Team Zählbares verwehrt blieb. „Wir verblasen vier Siebenmeter und scheiterten noch ein paar Mal, als wir frei durch waren. Unsere Wurfbilder waren für den gegnerischen Torwart zu leicht zu lesen“, resümierte Nocke.

Ansonsten hatten sich die Stemmerter nicht viel vorzuwerfen. In einer hart umkämpften Partie gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich vorentscheidend abzusetzen. Das war auch TB-Keeper Thilo Schubert zu verdanken, der wieder einmal seine Klasse unter Beweis stellte. Aber auch Robert Barnow und Jesse Frieling wussten zu gefallen. Dass Letzterer in der 50. Minute beim Stand von 25:25 die Rote Karte sah, bezeichnete Nocke als „Knackpunkt“. Die Entscheidung der Unparteiischen konnte er allerdings nachvollziehen: „Jesse trifft seinen Gegenspieler bei einem Tempogegenstoß unabsichtlich im Gesicht. Die Karte kann man geben.“

Zwei Minuten vor dem Ende lag der TB dank eines Treffers von Thorben Steenweg mit 30:29 vorne, ehe Martin Tebbe der Ausgleich gelang. In Unterzahl – Steenweg musste auf die „Strafbank“ – bekamen die Burgsteinfurter einen Siebenmeter zugesprochen, den Manuel Volkmer jedoch verwarf. Zehn Sekunden vor Schluss besiegelte Tebbe mit dem 31:30 das sportliche Schicksal der Nocke-Sieben.

„Jetzt stehen wir in der Tabelle da, wo wir eigentlich nicht stehen wollten. Deshalb müssen wir nächste Woche gegen Gronau punkten“, so Nocke.

Tore: Frieling, Gasanow (beide 5), Kretzschmar (5/4), Barnow, Steenweg (beide 4), Tasche, Feldkamp (beide 3) und Volkmer (1).

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