Fußball: Kreisliga A Es läuft richtig rund beim TuS

Laer -

Nach dem sechsten Spieltag in der Kreisliga A grüßt der TuS Laer von der Tabellenspitze. Diese Entwicklung war so nicht unbedingt zu erwarten.

Von Heiner Gerull
Esad Dresa (re.), hier gegen Leers Jannik Arning, hat großen Anteil daran, dass es beim A-Liga-Spitzenreiter TuS Laer zurzeit richtig gut läuft.
Esad Dresa (re.), hier gegen Leers Jannik Arning, hat großen Anteil daran, dass es beim A-Liga-Spitzenreiter TuS Laer zurzeit richtig gut läuft. Foto: Thomas Strack

Fünf Spiele ungeschlagen, 13 Punkte, Tabellenführer – das ist die Zwischenbilanz vom TuS Laer . Eigentlich sollte beim heimischen Fußball-Kreisligisten in jeder Hinsicht eitel Sonnenschein herrschen. Doch Markus Pels hält den Ball flach. „Wer sich damit brüstet, nach fünf Spielen Tabellenführer zu sein, der hat im Fußball noch nicht viel erlebt. Das ist nicht mehr als eine Momentaufnahme.“

Sicherlich ist dem Trainer nicht zu widersprechen. Gleichwohl war die Entwicklung seiner Mannschaft in der Sommerpause so nicht zu erwarten. Mit Steffen Köhler verabschiedete sich der Kopf der Mannschaft in Richtung Wilmsberg. Darüber hinaus schnürte Maurice Hörstker sein Ränzchen, um es beim SV Burgsteinfurt II wieder auszupacken. Und schließlich zog auch Vitali Erbert einen Schlussstrich und verabschiedete sich in den Ruhestand – zumindest fußballtechnisch.

Angesichts dieser Abgänge gab es rund um die Laerer Sportallee nicht wenige, die dem TuS eine schwere Saison prophezeiten. Doch zurzeit läuft es richtig rund beim TuS. „Das liegt sicherlich auch daran, dass alle mitziehen; auch die, die nicht zur Startelf gehören. Zudem haben wir das Glück, dass wir bislang vom Verletzungspech verschont geblieben sind“, erläutert Pels. Zudem gelang es, den Wechsel von Köhler einigermaßen zu kompensieren. „Obwohl wir ihn gleichwertig nicht ersetzen können“, sagt Pels. Was der Spieler für den TuS wert war, dokumentierte sich allein schon in seiner Trainingsbilanz. „Er hat in den vergangenen Jahren sicherlich eine Quote von 90 Prozent gehabt“, so der Trainer.

Beim TuS verteilt sich die Last, die zuvor Köhler getragen hat, jetzt auf mehreren Schultern. Wobei sich Esad Dresa zurzeit hervortut, wenn es darum geht, die Lücke zu schließen.

Pels sieht derzeit keinerlei Veranlassung, von seiner ursprünglichen Zielsetzung, möglichst rasch 40 Punkte zu holen, abzuweichen. „Die Spiele, in denen wir gepunktet haben, die wollten wir auch gewinnen. Darunter waren keine Schwergewichte der Kreisliga A; die kommen erst noch.“

Pels meint damit die beiden Nordwalder Mannschaften, GW Rheine, Borussia Emsdetten II, Arminia Och­trup und Germania Horstmar. Erst wenn der TuS die Spiele gegen diese Gegner absolviert hat, herrscht wohl ein Stück weit Klarheit, wohin die Reise für Laer in dieser Saison geht.

http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4320023?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F