Fußball: Landesliga Derby-Bilanz aufpolieren

Burgsteinfurt -

Die Nachbarschafts-Derbys zwischen dem SV Burgsteinfurt und Emsdetten 05 standen bislang unter keinem guten Stern für die Burgsteinfurter. Das soll sich bei der Neuauflage am Sonntag ändern.

Von Heiner Gerull
Lucas Bahlmann (vorne), hier im Zweikampf gegen den Altenberger Christian Hölker, steht dem SV Burgsteinfurt im Spiel bei Emsdetten 05 wieder zur Verfügung.
Lucas Bahlmann (vorne), hier im Zweikampf gegen den Altenberger Christian Hölker, steht dem SV Burgsteinfurt im Spiel bei Emsdetten 05 wieder zur Verfügung. Foto: Thomas Strack

Nicht die besten Erfahrungen hat der SV Burgsteinfurt in den Derbys gegen Emsdetten 05 gemacht. Einem Unentschieden stehen drei Niederlagen gegenüber. „Es wird höchste Zeit, dass sich das ändert“, sagt SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink vor der Neuauflage des Aufein­andertreffens am Sonntag im Emsdettener Salvusstadion.

Klein-Reesink taugt durchaus in der Rolle des Hoffnungsträgers. „Mit Borussia Emsdetten und dem FC Eintracht Rheine haben wir gegen 05 meistens gute Ergebnisse erzielt. Auf jeden Fall gab es mehr Siege als Niederlagen“, verkündet der Coach im Rückblick auf seine persönliche Derby-Geschichte.

Natürlich weiß der Trainer auch, dass die Statistik alleine nicht reichen wird, um bei den Nullfünfern etwas zu holen. „Zuletzt gegen Gemen sind wir wieder in alte Fehler verfallen“, analysiert Klein-Reesink. „Wir müssen die Räume besser besetzen und dürfen dem Gegner nicht so viele Freiheiten lassen.“

Nun bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese Vorgabe umsetzen lässt. Wobei den Burgsteinfurtern vielleicht in die Karten spielt, dass die Gastgeber sicherlich unter größerem Druck stehen als die Stemmerter. Als Tabellenvorletzter wartet 05 nach dem fünften Spieltag immer noch auf den ersten „Dreier“. Klar, dass sich Trainer Christian Bienemann und sein „Co“ Rainer Weikert das ganz anders vorgestellt haben. Und da auch die Burgsteinfurter nur ein Pünktchen mehr auf dem Konto haben als die Schwarz-Weißen, wäre ein Unentschieden erstrebenswert, um nicht weiter in den Tabellenkeller gezogen zu werden.

Personell sind die Voraussetzungen allerdings nicht die besten beim SVB. Da nicht nur Ricardo da Silva, sondern auch Kevin Behn (privat verhindert) ausfallen, sind in vorderster Front die Alternativen rar; zumal Timo Meyer (Sprunggelenkverletzung) ebenfalls passen muss.

Doch Klein-Reesink weiß sich zu helfen. So sind Alex­ander Hollermann, Armin Omerovic, Daniel Brake oder auch Fabian Erber Optionen, um die Lücken im Angriff zu schließen. Und hinter den Spitzen steht der zuletzt verhinderte Lucas Bahlmann wieder parat. Somit wird deutlich, dass Klein-Reesink durchaus noch Spielraum hat.

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