Karate: Lehrgang beim SC Reckenfeld Gurtprüfung beim Bundestrainer

Reckenfeld -

80 Karateka aus der Region kamen am vergangenen Wochenende nach Reckenfeld, um zusammen mit Bundestrainer Akio Nagai Shihan (9. Dan) beim zweitägigen Dojolehrgang in der Walgenbachhalle an ihren Fähigkeiten zu feilen. Gastgeber war die Karateabteilung des SCR, die dem Dojo Kamakura angehört.

Volle Konzentration für eine  präzise Ausführung - beim Dojolehrgang waren alle Teilnehmer, ob klein oder groß, extrem fokussiert. Nicht zuletzt, weil Bundestrainer Akio Nagai Shihan (9. Dan; kleines Bild) im Reckenfelder Dojo zu Gast war.
Volle Konzentration für eine  präzise Ausführung - beim Dojolehrgang waren alle Teilnehmer, ob klein oder groß, extrem fokussiert. Nicht zuletzt, weil Bundestrainer Akio Nagai Shihan (9. Dan; kleines Bild) im Reckenfelder Dojo zu Gast war. Foto: Heidrun Riese

Dojoleiter Markus Boy Sensei (3. Dan) freute sich riesig über diese Ehre: „Nur zwei Jahre nach Gründung der SCR-Abteilung gibt der Bundestrainer einen Lehrgang in Reckenfeld , das ist schon etwas ganz Besonderes.“ Das war es sogar im doppelten Sinn: Der Lehrgang in Reckenfeld war nämlich der erste von Shihan Nagai, nachdem ihm der 9. Dan verliehen worden ist. Aus diesem Anlass wurde dem Bundestrainer von der Tomo-Trainingsgemeinschaft NRW von Frank Stuckemeier Sensei (5. Dan) und Markus Boy Sensei sowie den anderen Dojoleitern ein Geschenk überreicht. Obendrauf gab es den Applaus der Teilnehmer.

Zu denen gehörten neben Karateka aus dem eigenen Dojo mit Abteilungen in Einen, Telgte, Wolbeck, Handorf und Reckenfeld auch Sportler aus Beelen, Bad Oeynhausen, Herford und Greven. Gemeinsam absolvierten sie am Samstag zwei Einheiten. Da wurden die Grundschultechniken geübt, genauso wie das „Gohon-Kumite“ genannte Partnertraining. Zu den Trainingsinhalten gehörten auch die Katas – stilisierte Kämpfe, die gegen einen imaginären Gegner geführt werden. Dabei wurden alle Gurtgrade berücksichtigt:Von „Hean Shodan“, der ersten Kata, die eine Karateka zum Bestehen der Gelbgurtprüfung beherrschen muss, ging es über „Hean Nidan“ (zweite Kata zum Orangegurt), „Hean Sandan“ (dritte Kata zum Grüngurt), „Hean Yondan“ (vierte Kata zum ersten Violettgurt) und „Hean Godan“ (fünfte Kata zum zweiten Violettgurt) bis zu „Bassa-dai“ und „Jion“, die zu den Oberstufenkatas für Wettkämpfe, den „Sentei“-Katas, gehören. Am Ende des ersten Tages stand dann noch ein gemütlicher Abend im Deutschen Haus zum Gedankenaustausch auf dem Programm. Für den Sonntag war nur eine Einheit vorgesehen. Prüfungen bildeten den Abschluss des Dojolehrgang, dem sich 55 der 80 Teilnehmer stellten - mit Erfolg. „Es war ein anstrengendes, aber lohnenswertes Wochenende, von dem alle Teilnehmer etwas mitnehmen konnten“, bilanzierte Markus Boy Sensei.

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