Fußball: 3. Liga Preußen-Coach Möhlmann: „Ich hatte schnell ein positives Gefühl“

Münster -

Der neue Coach des SC Preußen fackelte nicht lange und stellte sich den dringenden Fragen rund um die Mission Klassenerhalt. Benno Möhlmann hat durchaus enge Beziehungen nach Münster – und klare Vorstellungen.

Von Thomas Rellmann
Benno Möhlmann 
Benno Möhlmann äußerte sich bei seinem Amtsantritt auch zu den Zukunftsplänen der neuen Preußen-Führung:  „Die Vorstellungen gefallen mir, auch wie hier Dinge vorangetrieben werden.“ Foto: Sebastian Sanders

Nach seiner offiziellen Präsentation nahm sich Benno Möhlmann Zeit, stellte sich selbst vor, verriet seine Pläne. Nur das 2:2 gegen Wiesbaden wollte er aus Respekt vor Interimscoach Cihan Tasdelen nicht bewerten. „Das wäre nicht in Ordnung“, sagte der Routinier, der neben guten Manieren auch reichlich Erfahrung mitbringt. Er bezog Stellung zu ...

... seinen Kenntnissen über die Mannschaft: „Ich habe sie auch schon beim 1:0 gegen Mainz gesehen und kann sie ganz gut einschätzen. Meine ersten Eindrücke habe ich gesammelt. Mein Wissen über die einzelnen Spieler ist ganz unterschiedlich. Einige hatte ich vorher noch gar nicht gesehen, andere schon öfter. Trainiert habe ich nur den Co-Trainer Sreto Ristic in Braunschweig.“

... seinen vordringlichsten Aufgaben: „Ich nehme die Mannschaft genau da auf, wo sie gerade ist. Sie braucht Selbstvertrauen, Stabilität, Zuversicht.“

... seiner Entscheidung für Münster : „Wir haben ein paar Gespräche geführt, und ich hatte sehr schnell ein positives Gefühl.“

... seiner Einschätzung der Zukunftsvision: „Sie spielten auch eine Rolle bei meiner Zusage. Die Vorstellungen gefallen mir, auch wie hier Dinge vorangetrieben werden. Und zwar sportlich, wirtschaftlich und im Umfeld. Es scheint mir gut möglich, dass die Sachen umgesetzt werden. Das muss mit Zeit, Geduld und ganz viel Arbeit passieren.“

... seiner Beziehung zum SCP : „Ich habe die Preußen in den vergangenen Jahrzehnten nie aus den Augen verloren, habe ja auch noch verwandtschaftliche Kontakte nach Münster. Spiele habe ich hier immer mal gesehen. Und fußballerisch bin ich hier groß geworden, dazu habe ich hier meine Frau kennengelernt.“

... seinem Karriereplan: „Man entwickelt natürlich immer eine Lebensvorstellung, und da kann sich der Kreis auch mal schließen, wie jetzt hier in Münster. Aber so schnell wollte ich den Kreis jetzt auch noch nicht beenden.“

... seiner Meinung zum Thema Sportdirektor: „Es geht erst mal darum, mit der jetzigen Mannschaft zu arbeiten. Es ist wichtig, die Liga zu halten, das ist das erste Ziel. Dinge, die darüber hinausgehen, sind noch nicht so detailliert besprochen worden.“

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