Basketball: Regionalliga WWU Baskets gegen Bonn mit Andrej König – aber vielleicht ohne Jan

Münster -

Einige starke Gegner haben die WWU Baskets Münster schon abgehakt, zuletzt gab es bei der BG Hagen allerdings auch die erste Niederlage. Der Spitzenreiter erwartet nun die Telekom Baskets Bonn – ein Team, das reichlich Qualität vorweisen kann.

Von Thomas Austermann
Jan König (am Ball) ist ein Wackelkandidat.
Jan König (am Ball) ist ein Wackelkandidat. Foto: Jürgen Peperhowe

Es waren keine Kleinen, gegen die die WWU Baskets Münster als Gastgeber jeweils über 100 Punkte machten. Im dritten Regionalliga-Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr, Uni-Halle) muss die Ausbeute nicht zwangsläufig in ähnlichen Kategorien enden.

Denn die Zweite der Telekom Baskets Bonn widmet sich auf hohem Niveau der Ausbildung ihrer Garde. „Die werfen richtig was in den Wettbewerb“, sagt Münsters Coach Philipp Kappenstein , der sich mittels Videosequenzen über die neue Formation der von Thomas Adelt trainierten Mannschaft schlau machte. In Bonn wird der neue US-amerikanische Power Forward Anye Turner (23) sehr gelobt, der im Bundesliga-Training an seiner Weiterbildung arbeitet. Kappenstein sind auch andere als wirkungsvoll, athletisch und schnell aufgefallen. Andersherum sieht Adelt in der WWU-Auswahl eine „Mannschaft, die sehr physisch agiert.“ Das also hat sich bereits herumgesprochen.

Das knappe 81:82 aus Hagen am Ende einer stressigen Phase, die nicht alle Spieler mit vollen Akkus beendeten, wirft niemanden um. „Diese Niederlage verbaut uns nichts“, ist Kappenstein sicher. „Bei einem solchen Gegner darf man verlieren. Aber wir wissen auch, dass wir nicht auf dem Top-Level gespielt haben.“ Der sei nur erreichbar, wenn alle konsequent mitziehen. So erwartet der Coach auch vom neuen Center Kai Hänig, der dank seines Potenzials unter den Körben endlich eine münsterische Lücke zu füllen imstande ist, dass „er sich konzentriert statt zu lamentieren“. Der von den Spielleitern kritisch beäugte 2,03-Meter-Mann war zuletzt zu schnell foulbelastet und damit eingeschränkt verfügbar. Da sich Atilla Göknil für rund sechs Wochen verabschieden hat (Bänderschaden im Sprunggelenk), fällt eine speziell defensivstarke Alternative weg.

Und: Jan König laboriert an einer Schulterblessur (Kapselquetschung), die ihm kein Training erlaubte. Kappenstein wartet noch mitfiebernd ab, ob der Leistungsträger nominiert werden kann. Andrej König meldete sich derweil zurück nach überstandenen Oberschenkelproblemen und gehört erstmals zum Aufgebot.

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