Volleyball: Turnier in Terville Ein lehrreicher Frankreich-Trip endet für den USC mit Platz drei

Münster -

In Schaffhausen sowie in Dippoldiswalde hatte der USC Münster seinen Namen in die Siegerliste eingetragen. Doch beim dritten Turnier in der Vorbereitungsphase in Terville erwischte es den Bundesligisten, der mit Platz drei aus Frankreich zurück an den Berg Fidel kehrte.

Von Henner Henning
Beim Spiel um Platz drei, das der USC beim Turnier in Terville gegen den Gastgeber gewann, musste Ines Bathen (l.) wegen einer Wadenzerrung zusehen.
Beim Spiel um Platz drei, das der USC beim Turnier in Terville gegen den Gastgeber gewann, musste Ines Bathen (l.) wegen einer Wadenzerrung zusehen. Foto: Jürgen Peperhowe

Um eine Erfahrung reicher ist der USC Münster . Bei der Trophée Europa im französischen Terville kassierte der Volleyball-Bundesligist am Samstag seine erste Niederlage in der Vorbereitung, sicherte sich dann am Sonntag aber wenigstens noch Platz drei. „Das Wochenende war wieder sehr lehrreich. Wir wissen, dass wir bis zum Saisonstart noch gut arbeiten müssen“, sagte Trainer Andreas Vollmer .

Viele Erkenntnisse kann der Coach aus dem packenden 2:3 (30:28, 23:25, 25:27, 25:19, 13:15) gegen Stade Français Paris Saint-Cloud ziehen, bei dem sich der USC nicht durchgehend auf dem erhofften Niveau bewegte – allerdings war dies auch den schwierigen Bedingungen geschuldet, die Münster wie den Roten Raben Vilsbiburg zu schaffen machten. „Die Halle war sehr dunkel, dazu haben wir mit Molton- statt mit Mikasabällen gespielt“, erklärte Vollmer, der die Umstände aber nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. 24 Aufschlagfehler sind allemal zu viel, auch die Annahme wies nur einen unterdurchschnittlichen Wert auf. „Dafür aber war die Leistung im Offensivspiel gut, auch der Block war in Ordnung“, lobte Vollmer, der in der Regiezentrale sowohl Kaisa Alanko als auch Britt Bongaerts einsetzte. Ihre Zuspiele verwertete erneut die US-Angreiferin Erica Wilson am fleißigsten, 29 Punkte am Samstag sowie 15 am Sonntag waren jeweils die beste Marke. „Erica hat einmal mehr ihre Qualitäten gezeigt. Sie ist sehr zuverlässig“, sagte der 50-Jährige, der am Sonntag eine passende Reaktion auf das 2:3 sah.

Denn um 11 Uhr und vor sieben Zuschauern war es gegen den Gastgeber TFOC Volley-Ball nicht leicht, in den Wettkampfmodus zu schalten. „Doch wir haben es geschafft, die Konzentration und den Rhythmus zu halten“, sagte Vollmer über das 3:0 (25:16, 25:21, 31:29), bei dem Ines Bathen zusehen musste. Die Angreiferin zerrte sich beim Aufwärmprogramm die Wade und pausierte vorsichtshalber.

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