Futsal: Regionalliga 8:0 bei Alemannia – der UFC schießt sich auf Platz zwei vor

Münster -

Es läuft beim UFC Münster in dieser Saison weiterhin ganz ordentlich. Der 8:0-Erfolg bei Alemannia Aachen war der vierte im fünften Spiel, die Ausbeute von zwölf Zählern bedeutet Rang zwei hinter dem Dauerrivalen Holzpfosten Schwerte.

Von Henner Henning

Der UFC Münster bleibt in der Futsal-Regionalliga Spitzenreiter Holzpfosten Schwerte weiter auf den Fersen. Mit 8:0 (1:0) gewann die Mannschaft um Spielertrainer Wendelin Kemper bei Alemannia Aachen und schob sich damit auf Rang zwei vor.

Im Dreiländereck dauerte es allerdings 17 Minuten, ehe Münster seine drückende Überlegenheit in Zählbares umgemünzt hatte – und benötigte dabei sogar Aachener Schützenhilfe in Form eines Eigentors. „Wir haben unsere Chancen halt nicht gemacht. Daher war es bis zur Pause offen“, so Kemper.

Doch nach dem Wechsel überrollte der UFC das Schlusslicht, das 2:0 durch Maik Solisch nach Vorlage von Christoph Rüschenpöhler war der Öffner für ein offensives Feuerwerk (21.). Im Minutentakt musste Alemannias Torwart Stefan Dürr nun den Ball aus dem Netz holen, Eduard Nickel (25.) und Henrique Mota (26.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Münster kombinierte sich nun munter zu weiteren Möglichkeiten, von denen Simon Holling (31., 38.), Alexander Kenkel (33.) und zum Abschluss der kickende Coach selbst (40.) vier weitere verwertete. „Die Leistung war insgesamt sehr gut, in der zweiten Halbzeit haben wir nichts mehr zugelassen“, sagte Kemper, der die defensive Arbeit hervorhob. „Das war das zweite Zu-Null-Spiel am Stück. Sieben Gegentore in nun fünf Begegnungen sind ein guter Wert.“ Und zwölf Punkte sowie der zweite Platz ebenfalls.

Sennestadt zieht Protest zurück

Und bei zwölf Zählern bleibt der UFC auch definitiv stehen – die Gewissheit hat er nun. Denn nachdem der MCH Sennestadt gegen die 2:3-Niederlage in Münster Einspruch bei der Verbandsspruchkammer eingelegt hatte, zog er diesen nun mangels Erfolgsaussichten zurück.

In der Partie gegen die Ostwestfalen hatte der Schiedsrichter dem Münsteraner Maik Solisch zwei Mal die Gelbe Karte gezeigt, hatte sich dabei aber einmal die falsche Nummer notiert – und so keine Ampelkarte gegeben. Eine Tatsachenentscheidung, die der Unparteiische eingestand und damit Sennestadts Vorwurf, das vom UFC gestellte Kampfgericht hätte den Spielbericht manipuliert, entkräftet. So war es eine Tatsachenentscheidung, die Wertung der Partie bleibt damit bestehen.

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