Rudern: Deutsche Meisterschaften DM als Saisonabschluss für den RV Münster

Münster -

Noch einmal geht es raus und aufs Wasser: Die Deutschen Meisterschaften rufen die Ruderer nach Krefeld. Der RV Münster ist ambitioniert dabei. Auch über die Sprintstrecken.

Von Andre Fischer
In Krefeld vor Ort: RVM-Trainer Marc Rossmeier.
In Krefeld vor Ort: RVM-Trainer Marc Rossmeier. Foto: Detlev Seyb

Zumindest einer kommt mal etwas runter: Thorsten Kortmann, Chefcoach des RV Münster , gönnt sich im Moment ein paar Tage Ruhe. In Südafrika, gute 9000 Kilometer entfernt. Für andere geht der Alltag seinen gewohnten Gang. Die Athleten des RVM zum Beispiel sind voll im Flow. An diesem Wochenende startet eine Abordnung bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Elfrather See in Krefeld . Der offizielle Saisonabschluss . Insgesamt haben 80 Vereine – 22 für die Großboot-Meisterschaften und 58 für die Sprintdistanz – gemeldet.

„Wir rechnen uns schon etwas aus“, sagt Coach Marc Rossmeier. Am Samstag werden die Medaillen im Doppelzweier, Vierer und Achter über die 1000 Meter und damit die halbe olympische Distanz vergeben. Luisa Neerschulte und Marie Vers­pohl werden den Tag aus Sicht des RV Münster im Doppelzweier eröffnen. Im Vierer sitzen die beiden anschließend im Boot mit Leonie Scheuermann und Franziska Dammann. Die A-Jugendlichen Josef Schubert und Maximilian Micus wollen auf der langen Strecke im Doppelzweier ebenfalls alles aus sich rausholen, um weit vorne zu landen.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Sprinter. Auch hier gehen Neerschulte und Verspohl ambitioniert im Doppelzweier ins Rennen, um drauf im Vierer erneut mit Scheuermann und Dammann an der Seite um eine Medaille zu fahren. Gute Chancen hat auch der Junioren-Achter mit Yannik Sacherer, Ole Kruse, Mika Kohout,
John Heithoff, Ben Schippers, Sönke Kruse, Josef Schubert, Bennet Pennekamp und Steuermann Paul Seiling. Der junge Vierer mit Steuermann (Sacherer, Kruse, Heithoff, Kohout, Seiling) will dagegen in erster Linie Erfahrungen sammeln. Schließlich gehen wie schon am Samstag auch Sonntag Josef Schubert und Maximilian Micus aufs Wasser. „Das wird ein interessanter Wettkampf. Wir werden alles tun, um bei der Vergabe der Medaillen ein gehöriges Wörtchen mitzureden“, sagt Rossmeier. 


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