Volleyball: 3. Liga Derbysieg im Tiebreak – BWA jubelt in Ostbevern

Münster -

Seine Punkte fünf und sechs hat Aufsteiger BW Aasee in Ostbevern eingesammelt. Im Tiebreak setzte sich der Drittligist beim heimischen BSV durch, der wie die Münsteranerinnen im Sommer den Sprung aus der Regionalliga geschafft hatte.

Von Henner Henning
Blau-weißer Jubel: Aasee siegt im Derby.
Blau-weißer Jubel: Aasee siegt im Derby. Foto: Thomas Biniossek

Mit einem guten Gewissen kann man behaupten, dass Blau-Weiß Aasee in der 3. Liga angekommen ist. Auch im dritten Spiel punktete der Neuling und hat nun nach dem 3:2 (26:24, 25:16, 21:25, 24:26, 15:11)-Erfolg bei Mitaufsteiger BSV Ostbevern mit sechs Zählern eine stattliche Ausbeute vorzuweisen.

Dabei begann das Derby für die Blau-Weißen alles andere als gut, es klappte nicht viel bei der Truppe von Trainer Nils Kaufmann . „Wir hatten wohl Schläfrigkeit und Nachlässigkeit mit nach Ostbevern gebracht. Das war nicht gut von uns“, sagte der Coach, der beim Stand von 18:21 für Meike Schwabe auf der Diagonalen Patricia Lomölder sowie im Zuspiel Malin Schäfer für Saskia Schafberg einwechselte – und mit diesem Glücksgriff sich selbst überraschte. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir diesen Satz noch gewinnen“, meinte Kaufmann.

Wie in Durchgang eins lief BWA aber auch nach dem ersten Wechsel zunächst der Musik hinterher, bis Lisa Stetzkamp zum Aufschlag ging. Mit ihrer Serie von 10:14 auf 18:14 brachte sie den BSV völlig außer Tritt, Aasee war auf Kurs – wich aber dann doch noch einmal ab. Die Abschnitte drei und vier gingen an Ostbevern, der zweite Sieg stand auf der Kippe. Doch anders als zum Ligastart gegen TV Eiche Horn Bremen ließ sich Aasee den zweiten Punkt diesmal nicht nehmen. Die verlorenen Sätze schüttelte der Gast ab und sicherte sich den Tiebreak. „Das war ein spannendes, aber nicht immer schön anzusehendes Spiel“ sagte Kaufmann.

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