Volleyball: 2. Bundesliga USC II verliert zwei Mal 0:3 – in Oythe und gegen Schwerin

Münster -

Drei Partien hat der USC Münster II in dieser Saison bereits absolviert, ein Satzgewinn aber blieb dem Zweitligisten bislang verwehrt. Auch beim doppelten Einsatz an diesem Wochenende gab es 0:3-Niederlagen – erst am Samstag beim VfL Oythe, dann am Sonntag gegen den VCO Schwerin.

Von Henner Henning
Aller Einsatz war vergebens: Amelie Krimphoff verlor mit dem USC II beide Wochenendspiele.
Aller Einsatz war vergebens: Amelie Krimphoff verlor mit dem USC II beide Wochenendspiele. Foto: Peter Leßmann

Drei Spiele, drei Niederlagen, kein Satzgewinn . Der USC Münster II scheint in der 2. Bundesliga vor einer ganz schweren Saison zu stehen, derzeit leuchtet die Rote Laterne am Berg Fidel. Sowohl am Samstag beim VfL Oy­the (20:25, 18:25, 23:25) als auch 23 Stunden später gegen den VCO Schwerin (22:25, 15:25, 15:25) gab es für die Volleyball-Talente vom Bundesstützpunkt nichts zu holen.

Und dennoch war Coach Christian Wolf nicht ganz unzufrieden mit dem Wochenende, zumindest die Partie in Oythe war ansprechend – der letztjährige Vizemeister aber dann doch eine Nummer zu groß. Von Beginn an lief Münster hinterher, im ersten Durchgang ging es über 9:14 und 16:19 zum 20:25. Recht früh war auch im zweiten Abschnitt die Entscheidung gefallen, der Favorit setzte sich bis zum 19:13 entscheidend ab, Wolfs Wechsel im Zuspiel von Picabo Reinhold zu Svenja Enning brachte kaum Wirkung.

Viel Engagement

Hoch anrechnen muss man aber das Engagement, den Einsatz und die Leidenschaft, die das blutjunge und ersatzgeschwächte USC-Team – mit Lina Alsmeier und Carmen Heilemann fehlten zwei wichtige Kräfte – trotz des aussichtslosen Unterfangens auch im dritten Durchgang noch an den Tag legte. Bis 19:21 war Münster mit Kapitänin Chiara Hoenhorst auf Tuchfühlung zu Oythe, letztlich aber war der VfL eine Klasse besser.

Deutlich schwerer fielen die 73 Minuten am Sonntag gegen die Bundesstützpunkt-Mannschaft von der Ostsee ins Gewicht. Auf die offenen Anfangsminuten mit einer münsterischen 8:7-Führung folgte eine Phase mit vielen Fehlern, die zum 15:23 führten. Am Satzende schönte der USC das Ergebnis noch, mehr als 22 Punkte aber gestattete Schwerin dem Gastgeber aber nicht mehr.

Wolf auf die Tribüne

Dass Wolf das Ende der Begegnung von der Tribüne – dorthin hatte ihn Schiedsrichter Marc Puschmann nach allzu heftigem Protest verwiesen – verfolgen musste, komplettierte das gebrauchte Wochenende aus Sicht der Unabhängigen, die am kommenden Samstag (16 Uhr) mit Bayer Leverkusen den Vorjahres Meister der 2. Bundesliga erwarten, der seine beiden Partien mit 3:0 gewann. Rosige Aussichten sind das nicht gerade für Wolf und seine Schützlinge.

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