Fußball: Bezirksliga Aasees Heimfluch setzt sich gegen Gievenbeck fort

Münster -

BW Aasee wartet weiter auf den ersten Heim-Dreier in der Bezirksliga und war nach der 0:1-Derby-Niederlage gegen den 1. FC Gievenbeck II aus guten Gründen unzufrieden. Aber auch den Siegern war nicht nach Jubeln.

Von Verena Hagedorn
Gerrit Borgers (r.) von BW Aasee hat seinen Schutzengel im Nacken: Kolja Speckmann hatte immer ein waches Auge und siegte am Ende mit der FCG-Reserve 1:0.
Gerrit Borgers (r.) von BW Aasee hat seinen Schutzengel im Nacken: Kolja Speckmann hatte immer ein waches Auge und siegte am Ende mit der FCG-Reserve 1:0. Foto: Heimspiel/Christian Lehmann

In einer temporeichen und kämpferischen Partie schenkten sich Bezirksliga-Aufsteiger BW Aasee und die Reserve des 1. FC Gievenbeck nichts. Mit der etwas größeren Portion Glück und dem Plus an Erfahrung gingen die Gäste am Ende mit einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg nach Hause.

Aasee wusste um die technischen Stärken der Gievenbecker und ließ sie von Beginn an das Spiel machen. Die Mannschaft von Costa Fetsch stand in ihrer Abwehrreihe kompakt und war auf Konter aus, um den ersehnten ersten Heimsieg einzufahren. Doch Gelegenheiten boten sich selten, da Gievenbeck ebenfalls sehr kompakt formiert war. Torchancen aus dem Spiel heraus waren Mangelware, so war man sich auf beiden Seiten darüber im Klaren, dass Standards die Partie entscheiden würden.

Aasee-Trainer Costa Fetsch konnte nach einem spielfreien Wochenende seine vier fernreisenden Kicker Maik Dombrowa (Indonesien), Gerrit Borgers, Enno Stemmerich und Julian Kampschulte (Sri Lanka) begrüßen, die am Samstag wieder heimischen Boden betraten. Von Fernweh keine Spur mehr, insbesondere Spielmacher Stemmerich erwies sich durch seine Freistöße als brandgefährlich. Nach einer halben Stunde setzte Torben Bucksteeg ein erstes Ausrufezeichen, als er einen Stemmerich-Hereingabe knapp übers Tor köpfte. Auf Gievenbecks Habenseite waren ebenfalls durch Kolja Speckmann, Stefan Bischoff und Niklas Wiechert Möglichkeiten vorhanden, den entscheidenden Torriecher hatte jedoch keiner.

Nach dem Seitenwechsel kam Gievenbeck aggressiver und willensstärker aus der Kabine. Der entscheidende und perfekt von Malte Noack auf den Kopf von Felix Remmersmann geschossene Freistoß landete unhaltbar für Aasee-Keeper Cordes in der in den Maschen (50.). Doch der Führungstreffer brachte nicht den erhofften Auftrieb. Gievenbeck agierte hektisch und überließ Aasee die Regie. Der Gastgeber war bemüht, erarbeitete sich Möglichkeiten, aber der Ausgleichstreffer fiel nicht.

Gievenbecks Spielertrainer Bischoff war allerdings nur zum Teil zufrieden. „Der Treffer hätte uns Sicherheit geben müssen, um unsere fußballerischen Qualitäten ausspielen zu können, doch wir haben die Bälle verloren und Aasee das Spiel überlassen.“ Aasee-Coach Costa Fetsch haderte mit den vergebenen Chancen. „Die Jungs haben das sehr gut gemacht. Uns hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Die Leistung stimmt mich aber positiv.“

BW Aasee: Cordes – Kampschulte, Steur, Roth, Borgers – Stemmerich, Roesmann – Dombrowa (63. Dietz), Bucksteeg, Pelz (82. Schulz) – Hülsmeier.

1. FC Gievenbeck II: C. Hunnewinkel – Speckmann (74. Brinker), Wiechert, Noack, Bischoff – Güllü, Remmersmann, Wächter, Touray (86. will) – Stegt, Vette (74. S. Hunnewinkel).

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