Volleyball: 2. Liga Im doppelten Einsatz

Münster -

Ein Spiel haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster erst absolviert. Nun kommt es an diesem Wochenende knüppeldicke – das Team von Trainer Christian Wolf ist doppelt gefordert.

Von Henner Henning
Im doppelten Einsatz ist Liza Kastrup mit dem USC II, der am Wochenende zwei Partie zu bestreiten hat.
Im doppelten Einsatz ist Liza Kastrup mit dem USC II, der am Wochenende zwei Partien zu bestreiten hat. Foto: Jürgen Peperhowe

Zwei Wochen liegen seit dem Saisonstart zurück, 14 Tage Pause bescherte der Spielplan dem USC Münster II. Doch nun nimmt die 2. Bundesliga richtig Fahrt auf, fünf Spiele warten auf die Volleyball-Talente vom Bundesstütz punkt im Oktober. Zwei davon an diesem Wochenende – erst am Samstag beim VfL Oythe (17 Uhr), dann 23 Stunden später am Berg Fidel gegen den VCO Schwerin .

Teil eins des Doppelpacks führt das Team von Trainer Christian Wolf zu einer Top-Mannschaft der Liga, nach dem Titel in der Saison 2014/15 wurden die Niedersachsen im Vorjahr Vizemeister. Und auch in dieser Spielzeit will der VfL wieder oben mitmischen, auch wenn der derzeit neun­köpfige Kader – die ehemalige USC-Spielerin Anika Brinkmann setzt schwanger aus – quantitativ klein ist. „Wir sind wenige, aber dafür gut“, sagt Trainerin Danuta Brinkmann. Auch Wolf lobt den Gastgeber: „Oythe ist schon eine Hausnummer. In den Tests haben wir gegen den VfL auf die Mütze bekommen.“ Dennoch will der Coach einen Erfolg erleben – nicht unbedingt punktetechnisch, sondern vielmehr für den Lern- und Entwicklungsprozess. „Wir können entspannt in das Spiel gehen, haben keinen Druck. Wichtig ist, dass die Mannschaft weitere Erfahrungen sammelt“, so Wolf.

Teil zwei des Doppelpacks dagegen gestaltet sich deutlich anders als das Duell mit einer arrivierten Truppe wie Oythe. Wie der USC ist auch der VCO aus Schwerin ein Bundesstützpunkt-Team, in dem die Ausbildung von ­Talenten im Vordergrund steht – und Schwankungen durchaus vorkommen. So ­etwa am vergangenen ­Wochenende, als Schwerin beim 0:3 gegen Emlichheim mit 6:25 verlor, um am nächsten Tag das Volleyball-Team Hamburg mit 3:2 zu bezwingen. „Anders als wir hat Schwerin schon sein Erfolgserlebnis und ist uns schon zwei Spiele voraus“, sagt Wolf.

Mit den Seinen unterlag er in der Vorbereitung beim Bundesstützpunktturnier in Berlin gegen Schwerin 0:2. „Da haben wir allerdings in einer Konstellation gespielt, die nicht die erfolgsorientierteste war. Aber ich sehe, was unsere Gruppe für ein Potenzial hat und was möglich ist. Inwieweit wir das konstant abrufen können, ist schwer einzuschätzen“, erklärt Wolf, dem Lina Als­meier (Schulterprobleme) und Carmen Heilemann (Bänderriss im Sprung­gelenk) fehlen.

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