Basketball: 1. Regionalliga WWU Baskets erst in Ibbenbüren, dann gegen Grevenbroich

Münster -

Ein Doppelschlag liegt für die WWU Baskets Münster am Wochenende an. Am Freitag geht es zu den Ballers Ibbenbüren in die Nachbarschaft, am Sonntag steht das Heimspiel gegen die BSG Grevenbroich auf dem Programm. Vier Punkte – und der Traumstart wäre perfekt.

Von Henner Henning
Auf Gerrell Martin (r.) und die WWU Baskets wartet ein Doppelschlag: am Freitag bei den Ballers Ibbenbüren, am Sonntag gegen die BSG Grevenbroich.
Auf Gerrell Martin (r.) und die WWU Baskets wartet ein Doppelschlag: am Freitag bei den Ballers Ibbenbüren, am Sonntag gegen die BSG Grevenbroich. Foto: Jürgen Peperhowe

Den Start der WWU Baskets Münster darf man getrost als gut bezeichnen. Es waren nicht nur die Siege bei der BBG Herford (87:61) und gegen die BG Dorsten (110:67), die Appetit auf mehr gemacht haben. Besonders die Art und Weise lässt hoffen, dass es nach zwei Vizemeisterschaften diesmal zum großen Wurf reichen könnte. Und legen die Baskets am Freitag (20 Uhr) bei den Ballers Ibbenbüren und am Sonntag (16 Uhr) gegen die BSG Grevenbroich nach, wird flugs aus dem ordentlichen Auftakt ein sehr guter.

Von einem solchen kann Mitfavorit und Zweitliga-Absteiger Hertener Löwen nur noch träumen, am Mittwoch gab es mit dem 75:81 bei den Telekom Baskets Bonn II bereits die zweite Niederlage – ein Umstand, der am Horstmarer Landweg durchaus Gefallen fand. „Wir können an diesem Wochenende einen riesigen Schritt machen. Am Sonntag wird sich schon etwas klarer zeigen, wer wo steht. Da wird sich einiges herauskristallisieren“, sagt Trainer Philipp Kappenstein mit Blick auf anstehende Top-Duelle in der Regionalliga .

Zu denen gehört auch das Treffen der Baskets mit Gre venbroich, das der Coach allerdings noch dezent beiseite­schiebt und erst nach der Auswärtspartie am Freitag mit seinem Team vorbereiten will. „Wir sind voll auf Ibbenbüren fokussiert, und das wird auch nötig sein“, fordert Kappenstein von seinen Schützlingen die nötige Konzentration vor dem Derby, das beim nördlichen Nachbarn höher gehängt wird als bei den Baskets. Volle Halle, laute Atmosphäre, viel Stimmung und ein unangenehmer Gegner – auf all dies muss und wird sich Münster einstellen. „Ibbenbürens Start war nicht ganz glücklich. Aber wir wissen, dass es schwer wird“, sagt Kappenstein sicher auch mit der Erinnerung an das Vorjahr. „Da haben wir dort mit 16 Punkten zurückgelegen, darauf würde ich diesmal gerne verzichten.“ Auf den später klaren Erfolg (108:68) dagegen bestimmt nicht.

44 Stunden später folgt als im besten Fall noch ungeschlagener Spitzenreiter das Heimspiel gegen die BSG Grevenbroich, der Kappenstein nicht nur aus purer Höflichkeit und Tiefstapelei mit dem gebotenen Respekt begegnet. Die körperlich große Truppe um die Center Lennard Jördell (2,07 Meter) und Jasper Chiwuzie (2,05) oder die Forwards Raed Mostafa und Marko Boksic (beide 2,01) ist bislang ebenfalls verlustpunktfrei, hat am Freitag aber mit der Partie gegen die ART Giants Düsseldorf die schwerere Aufgabe zu lösen. „Das kann ein Vorteil sein, zumal wir, wie ich finde, tiefer besetzt sind. Das müssen wir nutzen und wie auch in Ibbenbüren unser Spiel mit hohem Tempo durchdrücken“, so Kappenstein. Gelingt dies, dann gehört der Start ganz sicher in die Kategorie „sehr gut“.

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