Fußball: Bezirksliga Nullnummer zwischen FCG II und Rheine II ohne Unterhaltungswert

Münster -

So richtig auf Touren kam die Reserve des 1. FC Gievenbeck im Heimspiel gegen Eintracht Rheine II nicht. Das 0:0 war ein logisches Resultat, das den Hausherren sogar etwas mehr schmeichelte.

Von Marlen Keß
Julius Löffler (l.) und der FCG trennten sich torlos von der FCE-Reserve mit Philip Niemeyer.
Julius Löffler (l.) und der FCG trennten sich torlos von der FCE-Reserve mit Philip Niemeyer. Foto: Wilfried Hiegemann

Es gibt sie tatsächlich – diese 0:0-Spiele der schlechteren Sorte. Oft ärgert sich dann die Heimmannschaft wegen zweier verlorener Punkte. Ganz anders gestaltete sich die Partie des 1. FC Gievenbeck II gegen Eintracht Rheine II. Beim Gastgeber beschwerte sich niemand über das maue Ergebnis, das vor allem wegen einer über weite Strecken enttäuschenden Offensivleistung zustande kam. „Wir hätten gewinnen können, aber verlieren müssen. Es war keine gute Leistung. Wir waren nicht aggressiv genug, es fehlte die Laufbereitschaft“, monierte Spielertrainer Stefan Bischoff .

Der Abwehrspieler verteidigte sehr solide in der Viererkette, konnte aber nach vorne auch nicht für Glanzlichter sorgen. Das Gievenbecker Spiel litt in der Anfangsphase unter vielen technischen Fehlern und zu wenig Bewegung. Abschlüsse blieben Mangelware. Die Gäste wirkten da schon etwas gefährlicher.

Der FCG konnte sich bei Torhüter Christoph Hunnewinkel bedanken, der immer wieder gut mitspielte und bei langen Pässen in die eigene Hälfte auf dem Posten war. In der Offensive blieb es bei Ansätzen: Einmal setzte sich Julius Löffler gut durch, verpasste aber den Moment des Abspiels und blieb dann an der gegnerischen Abwehr hängen (28.).

Nach der Pause herrschte im Prinzip ein ähnliches Bild. Diesmal vergab der FCE eine erstklassige Chance, als Colin van den Bergh im Strafraum verzog (55.). Erst ein gefährlicher Standard von Malte Noack schien Gievenbeck aufzuwecken (67.). Steffen Hunnewinkel hatte den Torjubel wohl schon auf den Lippen, stand aber im Abseits (70.). In der Schlussphase wäre sogar beinahe der unverdiente Lucky Punch gelungen, doch Mittelfeldspieler Hunnewinkel vergab die beste Möglichkeit des Spiels (90.).

FCG: C. Hunnewinkel – Wiechert, Noack, Bischoff – Wächter, Vette (46. Göttsch) – Touray, S. Hunnewinkel – Güllü, Stegt, Löffler (67. Speckmann).

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