Handball: Damen-Verbandsliga Kinderhauser Stotterstart gegen Steinhagen ohne Folgen

Münster -

Der Anfang war alles andere als leicht, doch am Ende stand für Westfalia Kinderhaus ein 27:22-Erfolg gegen die SpVg Steinhagen, der das Team fürs Erste sogar – wenn auch ohne Aussagekraft – auf Platz eins befördert. Eine Steigerung Mitte der ersten Hälfte brachte den Sieg.

Von Max den Benken
Nicht nur von der Siebenmeterlinie schwer zu bremsen: Alexa Beckmann (M.) war gegen Steinhagen acht Mal erfolgreich.
Nicht nur von der Siebenmeterlinie schwer zu bremsen: Alexa Beckmann (M.) war gegen Steinhagen acht Mal erfolgreich. Foto: Wilfried Hiegemann

Ein wenig stotterte der Motor zunächst, doch nach einer halben Stunde kam er richtig in Fahrt. Die Kolben boxten kräftig und vergrößerten die Distanz zum Gegner. Dank einer guten zweiten Halbzeit und einer stimmigen kämpferischen Leistung bezwangen die Frauen von Westfalia Kinderhaus die SpVg Steinhagen im ersten Heimspiel der Verbandsliga-Saison mit 27:22 (14:13).

Bereits nach einer Minute stand es 0:3 aus Westfalia-Sicht. „Das war ein klassischer Fehlstart“, so Trainer Jörn Brüggemann . Nach der ersten Auszeit beim Stand von 2:6 nach acht Minuten lief es deutlich besser. „Ich habe Kleinigkeiten angesprochen, wir mussten das Spiel breit machen“, verriet der Coach. Seine Mädels holten dann auf, sodass in der zwölften Minute der 6:6-Ausgleich durch Alexa Beckmann fiel. Im Wechsel gab es nun Steinhagener Führungen und den münsterischen Ausgleich. Kurz vor der Pause brachte dann Westfalias Franziska Lubberich mit dem 14:13 ihr Team erstmals in Front.

Diesen Vorsprung gaben die Gastgeberinnen dann nicht mehr aus der Hand. Anna Klapdor besorgte mit ihrem Konter zum 23:17 (45.) erstmals einen Sechs-Tore-Vorsprung. Kinderhaus wirkte nun deutlich sicherer in der Abwehr und setzte zugleich die Gäste-Offensive unter Druck. Brüggemann lobte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr konzentriert und diszipliniert gespielt.“ Steinhagen gab zwar nicht auf und verkürzte auf 24:21 (50.), doch nach einem Time-out gab Kinderhaus erneut Gas.

Mit je acht Toren hatten Kira Enders und Alexa Beckmann, die vier Siebenmeter verwandelte, maßgeblichen Anteil. „Jeder hat in der Abwehr seinen Dienst gut verrichtet“, freute Brüggemann sich über eine geschlossene Leistung. Die bisherige Ausbeute von 5:1 Punkten kann sich sehen lassen – vorerst ist das sogar Rang eins.

Westfalia-Tore: Enders (8), Beckmann (8/4), Klapdor (3), Glage, Lubberich, Schibilla (je 2), Bultmann, Rehorst (je 1).

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