Fußball: Der 38. Volksbankcup in Ochtrup Borussia Dortmund kommt mit viel Schwung nach Ochtrup

ochtrup -

Borussia Dortmunds U 15 ist beim Ochtruper Volksbankcup nicht nur Stammgast, sondern auch Rekordgewinner. Im Vorjahr enttäuschten die Schwarz-Gelben allerdings. Mit einem neuen Trainer soll es am 28. Januar besser werden.

Von Günter Saborowski
Platz eins in der Meisterschaft: die U 15 von Borussia Dortmund in der Saison 2017/18 mit (h.v.l.) Maurice Brands, Leart Tahiri, Bekir El-Zein, Dominik Wasilewski, Enes Occakaya, Colin Kleine-Bekel, Tekin Gencoglu, Youssef Amyn, Leon Mamedov (M.v.l.) Trainer Karsten Gorges, Co-Trainer Andreas Bona, Betreuer Wolfgang Köhler, Robert Auhan, Dennis Lütke-Frie, Chrysanth Mallek, Kenson Bauer, Alvin Weber, Torwarttrainer Alexander Kuschmann, Matthias Röben, Physiotherapeut Alexander Kristiment, (v.v.l.) Lion Semic, Göktan Gürpüz, Levin Müller, Matthias Kuscha, Max Dieckerhoff, Erik Peters, Emircan Temel und Tim Zimpel
Platz eins in der Meisterschaft: die U 15 von Borussia Dortmund in der Saison 2017/18 mit (h.v.l.) Maurice Brands, Leart Tahiri, Bekir El-Zein, Dominik Wasilewski, Enes Occakaya, Colin Kleine-Bekel, Tekin Gencoglu, Youssef Amyn, Leon Mamedov (M.v.l.) Trainer Karsten Gorges, Co-Trainer Andreas Bona, Betreuer Wolfgang Köhler, Robert Auhan, Dennis Lütke-Frie, Chrysanth Mallek, Kenson Bauer, Alvin Weber, Torwarttrainer Alexander Kuschmann, Matthias Röben, Physiotherapeut Alexander Kristiment, (v.v.l.) Lion Semic, Göktan Gürpüz, Levin Müller, Matthias Kuscha, Max Dieckerhoff, Erik Peters, Emircan Temel und Tim Zimpel Foto: BVB

Suboptimal ist wohl der richtige Begriff, wenn man das Abschneiden der Dortmunder U 15 beim Ochtruper Volksbank-Cup im Vorjahr beschreiben wollte. Im Spiel um Platz sieben unterlag die damals noch von Peter Wazinski betreute Mannschaft der PSV Eindhoven mit 1:3 und landete in der Endabrechnung „nur“ auf Platz acht. Im Jahr zuvor, 2015, hatte der BVB-Nachwuchs das internationale Turnier in Ochtrup noch gewonnen.

Mittlerweile sitzt ein neuer Coach auf der Bank der U 15: Karsten Gorges heißt der Mann, ist 32 Jahre alt und hat selbst zuletzt bei der TSG Sprockhövel in der Oberliga gekickt. Studiert hat das gebürtige Nordlicht in Bochum, Sport natürlich, mit dem Schwerpunkten Trainingswissenschaft; zuvor war Gorges an der Fußballschule des HSV und beim VfL Bochum als Trainer tätig.

Am vergangenen Wochenende befanden sich Trainer und Mannschaft auf einem Turniertrip an der deutsch-österreichischen Grenze. „Wir haben in Passau gespielt und sind dann rüber nach Scherding gefahren“, erzählt der 32-Jährige. VfB Stuttgart, 1860 München, Crystal Palace oder Tottenham hießen die Gegner in Passau. And the winner was: Borussia Dortmund. Im Finale gegen Sturm Graz gewannen die Jungs aus dem Pott mit 2:1.

Das letzte Turnier, das die Borussia zwei Wochen vor dem Meisterschaftsstart spielen wird, findet am 28. Januar in Ochtrup statt. „Kennen wäre zu viel gesagt“, hat Gorges von Ochtrup schon mal gehört, weil er eine Zeit lang bei Borussia Münster Fußball gespielt hat, bevor er nach Erkenschwick wechselte. Ein konkretes Ziel hat sich der Norddeutsche für den Volksbankcup nicht gesetzt. „Ich habe das Turnier zwar im Hinterkopf, aber im Moment denke ich nur von Woche zu Woche. Ich könnte jetzt ja noch nicht einmal sagen, wer von meinen Spielern dabei ist“, sagt er.

Fest stehen allerdings die Gruppengegner: Der BVB muss gegen Titelverteidiger TSG Hoffenheim, Werder Bremen, PSV Eindhoven, den 1. FC Köln und die Borussia aus Gladbach antreten, von denen lediglich zwei (Köln und Gladbach) mit Dortmunds U 15 gemeinsam in der Regionalliga West spielen.

Dort hat sich die Gorges-Elf bislang ungeschlagen auf Rang eins (32 Punkte, 39:11 Tore) festgesetzt und in der Meisterschaft das prestigeträchtige Duell gegen den FC Schalke 04 mit 2:1 gewonnen. „Die Spieler wissen natürlich, dass diese Begegnung ein besonderes Spiel für den Verein ist. Die Bedeutung ist schon größer, aber natürlich nicht so wie bei den Profis“, sagt der Trainer. Die meisten Spieler würden sich zudem durch die Westfalenauswahl kennen – das sei dann noch einmal etwas Besonderes.

Offenbar auch für die Zuschauer, denn außer Oma, Opa und den Eltern der beteiligten Spieler seien rund 200 Fußballfans zu dieser Begegnung gekommen.

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Ich habe das Turnier zwar im Hinterkopf, aber im Moment denke ich nur von Woche zu Woche.

Karsten Gorges

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