Tischtennis: Die Westdeutsche Meisterschaft in Ochtrup Für Arminia Ochtrups Tischtennisspieler beginnt jetzt die heiße Phase

Ochtrup -

Lange müssen sich die Tischtennis-Fans im Münsterland nicht mehr gedulden. Am 20. und 21. Januar ist es soweit: Dann richtet der SC Arminia Ochtrup die Westdeutschen Tischtennismeisterschaften für Damen und Herren aus. Die Hausherren sehen sich gut vorbereitet, müssen aber trotzdem das Gaspedal durchdrücken.

Von Marc Brenzel
Ochtruper im Tischtennisfieber (v.l.): Tobias Klingebiel (Stadtwerke Ochtrup), Timo Scheipers, Tim Feldhues, Ralf Bröker (alle Arminia Ochtrup), Uta Wienefoet (Leitung Marketing Volksbank Ochtrup-Laer) und Peter Gaux (Vorstand Volksbank Ochtrup-Laer).
Ochtruper im Tischtennisfieber (v.l.): Tobias Klingebiel (Stadtwerke Ochtrup), Timo Scheipers, Tim Feldhues, Ralf Bröker (alle Arminia Ochtrup), Uta Wienefoet (Leitung Marketing Volksbank Ochtrup-Laer) und Peter Gaux (Vorstand Volksbank Ochtrup-Laer). Foto: Martin Fahlbusch

Am 20. und 21. Januar richtet die Tischtennis-Abteilung des SC Arminia Ochtrup die Westdeutschen Meisterschaften aus. Für die Töpferstädter ist es das Turnier schlechthin in der Geschichte der Abteilung.

Die Arminen haben mit der Organisation der Westdeutschen Jugendmeisterschaften im Dezember 2014 und dem deutschen Top-48-Turnier der Schülerinnen und Schüler im Oktober 2016 schon zwei Mal bewiesen, dass sie ein exzellenter Gastgeber sind. Daran erinnerte sich der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) auch bei der Vergabe seiner Titelkämpfe.

Für Timo Scheipers und seine Mitstreiter ist das Ehre und Verpflichtung zugleich. Darauf wies der Vorsitzende der SCA-Tischtennisabteilung jetzt auch im Rahmen eines Pressegesprächs in den Räumlichkeiten der Volksbank Ochtrup-Laer hin. „Für uns beginnt nun die ganz heiße Phase der Vorbereitung. Weil wir während der Feiertage nicht viel machen konnten, müssen wir eben jetzt mehr Gas geben. Aber das bekommen wir hin“, versicherte Scheipers.

Unterstützt werden die Arminen von den Stadtwerken Ochtrup und der Volksbank Ochtrup-Laer, die als Hauptsponsoren auftreten. Beide Unternehmen wissen die „Westdeutschen“ bei Arminias Rückschlagsportlern in besten Händen.

Dieser Meinung scheint auch die Tischtennis-Elite Nordrhein-Westfalens zu sein, die beinahe geschlossen in Ochtrup vorstellig wird. „Mit Ausnahme der Nationalspieler Nina Mittelham, Timo Boll, Benedikt Duda und Steffen Mengel, die bereits automatisch für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert sind, tritt bei uns alles an, was Rang und Namen hat“, verweist Scheipers auf die bislang eingegangenen Anmeldungen.

Das Herren-Feld wird von den Zweitliga-Assen Lennart Wehking, Gianluca Walther und Erik Bottroff sowie dem für Neuss spielenden Michael Servaty angeführt. Bei den Damen ist die Konkurrenz mit Nadine Sillus, Qian Wan und Miriam Jongen in der Spitze nicht weniger gut besetzt.

Dazu kommen natürlich unsere Leute“, betont Scheipers. Die Farben der Arminen vertreten die mit Wild-Cards ausgestatteten Celine Weitkamp und Nils Dinkhoff sowie Christopher Ligocki und Amin Nagm. Nicht zu vergessen ist der für den Zweitligisten TTC GW Bad Hamm aufschlagende Henning Zeptner. An Position elf gesetzt ist dem Linkshänder das beste Ochtruper Ergebnis zuzutrauen. Mit Yorrick Michaelis steht auch ein Aktiver vom TB Burgsteinfurt in der Töpferstadt an den Platten.

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