Fußball in der Kreisliga A Steinfurt Arminia Ochtrup fordert Amisia Rheine im Spitzenspiel

Ochtrup -

Bereits am Samstagnachmittag kommt es zum A-Liga-Spitzenspiel Arminia Ochtrup gegen Amisia Rheine. Mit einem Sieg würden die Hausherren nach Punkten zu den Rheinensern aufschließen. Allerdings fehlt dem SCA vorne ein ganz wichtiger Mann.

Von Marc Brenzel
Rechtsverteidiger Jens Bode (2.v.l.) bestreitet heute seinen letzten Einsatz für die Arminen in der Hinrunde.
Rechtsverteidiger Jens Bode (2.v.l.) bestreitet heute seinen letzten Einsatz für die Arminen in der Hinrunde. Foto: Christian Weiß

Das Gipfeltreffen der Kreisliga A findet am Samstag im Stadion I des Ochtruper Sportzentrums statt. Der Tabellenzweite SC Arminia empfängt Amisia Rheine , die Nummer eins der Klasse. „Wir haben von möglichen 21 Punkten 16 geholt. Eine sehr gute Ausbeute, und deshalb haben es sich meine Jungs auch verdient, so ein Spitzenspiel bestreiten zu dürfen“, erklärt SCA-Trainer Thomas Schulten.

Obwohl die beiden Teams tabellarisch eng beieinander liegen, siedelt Schulten die Kontrahenten nicht in der gleichen Gewichtsklasse an. „Amisia ist für mich das Nonplusultra der Liga. Hinten gut und vorne sehr stark. So einen Stürmer wie Fabio da Costa Pereira, der schon 17 Mal getroffen hat, kannst du nicht über 90 Minuten komplett ausschalten. Deshalb wird es für uns darauf ankommen, den Gegner weit von unserem Sechzehner wegzuhalten“, taktiert der Ochtruper Übungsleiter.

Schwer ins Gewicht fällt, dass Stürmer Tim Niehues nicht zur Verfügung steht – der Polizist muss Dienst schieben. Aller Voraussicht nach rückt Pawl Ozog dafür in die Startformation. „Über die Besetzung von ein, zwei Positionen muss ich mir noch meine Gedanken machen. Fest steht für mich aber, dass wir nicht chancenlos sind. Es darf halt keine Bequemlichkeit aufkommen, das Engagement muss stimmen“, betont Schulten.

Letztmalig in der Hinrunde kommt Jens Bode für die Töpferstädter zum Einsatz. Den Rechtsverteidiger, der auf seiner Position einer der besten im Kreisoberhaus ist, zieht es demnächst im Rahmen seines Studiums für ein paar Monate zum Max-Planck-Institut nach Leipzig. In seinem „Abschiedsspiel“ stellt er sich der Aufgabe, den schnellen Niko Winter zu bearbeiten, der einer der besten Vorbereiter der Emsstädter ist.

►  Anstoß: Samstag, 16 Uhr, Stadion I, Sportzentrum Ochtrup .

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