Fußball: Hallenturnier des SV Burgsteinfurt Arminia Ochtrup freut sich über gestrichenen freien Sonntag

Burgsteinfurt -

Schon am Samstag ging es in der Steinfurter Kreissporthalle heiß her. Im Turnier der Kreisligisten, zu dem der SV Burgsteinfurt einlud, ging Arminia Ochtrup als Sieger hervor. Ihrem Trainer klauten die SCA-Kicker damit einen freien Tag.

Von Jan Gudorf
Nur hinterherlaufen konnte Eduard Schäfer (l., FC Galaxy) in dieser Situation Ochtrups Julian Engbring. Auch am Ende hatte Arminia die Nase vorn und freute sich über 150 Euro Preisgeld.
Nur hinterherlaufen konnte Eduard Schäfer (l., FC Galaxy) in dieser Situation Ochtrups Julian Engbring. Auch am Ende hatte Arminia die Nase vorn und freute sich über 150 Euro Preisgeld. Foto: Jan Gudorf

Eigentlich hatte sich Frank Averesch für den Sonntag bereits etwas vorgenommen. Doch die Pläne des Trainers wurden von seinen Spielern einen Tag zuvor durchkreuzt: Der SC Arminia Ochtrup sicherte sich als Sieger des ersten Spieltags beim Hallenfußballturnier des SV Burgsteinfurt den Startplatz für Sonntag. Böse war Averesch deshalb jedoch nicht: „Ich freue mich für die Jungs und komme natürlich gerne wieder hierher.“

Schließlich zeigte sein junges Team eine starke Leistung und besiegte im Finale den FC Galaxy Steinfurt mit 4:1. Doch in dem temporeichen Spiel ging es enger zu, als es das Ergebnis vermuten lässt. Erst in den Schlussminuten schraubte der A-Ligist das Ergebnis in die Höhe. „Wir haben uns taktisch clever verhalten“, lobte der SCA-Coach.

So auch schon im Halbfinale, als die Arminia den TuS Laer mit 5:1 bezwang und sich vor dem Tor abgezockter zeigte als der Ligakonkurrent, der in der Vorrunde noch sämtliche Spiele gewonnen hatte. Im zweiten Halbfinale kam es zu einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels. Und wie damals behielt Galaxy die Oberhand: 7:2 hieß es gegen den SV Burgsteinfurt II, der am Ende Dritter wurde.

Der Reserve des Gastgebers fehlte ein wenig die Spritzigkeit, nachdem sie kurz zuvor gegen Westfalia Leer in einen wahren Krimi ein 1:3 aufgeholt und sich durch das Remis das Weiterkommen gesichert hatte. Leer, dem letztlich nur ein Tor zum Halbfinale fehlte, musste sich mit Rang drei begnügen. Wie auch der FC Schwarz-Weiß Weiner, Halbfinalist des Vorjahres, der in der Parallelgruppe immerhin Burgsteinfurts Drittvertretung besiegte.

Jener SVB III hatte zwar nur mäßigen Erfolg, wusste das Publikum jedoch zu unterhalten. Insgesamt 22 Tore fielen in den Spielen der Stemmerter, die sich leidenschaftlich präsentierten und um jeden Ball kämpften.

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