Blickpunkt Leichtathletik Nordwalder mit Kind und Kegel am Start

Nordwalde -

Der größte Silvesterlauf Deutschlands von Werl nach Soest zog auch zahlreiche Langstreckler aus der heimischen Region an. Dabei war auch ein ganz junger Knirps, der im Beisein seiner Eltern über die Ziellinie lief.

Früh übt sich: Im Beisein seiner Eltern Joseph und Kira Kahlich lief der kleine Lenni im Babyjogger über die Ziellinie. Nordwalde war beim größten Silvesterlauf Deutschlands wiederum mit einer großen Delegation am Start (kl. Foto).
Früh übt sich: Im Beisein seiner Eltern Joseph und Kira Kahlich lief der kleine Lenni im Babyjogger über die Ziellinie. Foto: SC Nordwalde

Das vierte Mal in Folge nahmen wieder einige Nordwalder am größten Silvesterlauf Deutschlands teil, der von Werl nach Soest führt. Genau 15 Kilometer ist die Strecke lang und führt über die vollkommen gesperrte Bundesstraße von der Stadthalle Werl bis auf den Marktplatz in Soest, wo sich auch die meisten Zuschauer befinden. Alle Teilnehmer erreichten das Ziel mit kräftigem Rückenwind. Teilweise stellten sie sogar neue persönliche Bestzeiten auf.

Die vielen Zuschauer an der Strecke feuerten im Hauptlauf, bei dem der schnellste Läufer unter 46 Minuten blieb, rund 3500 Starter an. Von den Nordwaldern kam Stephan Herbert in 1:02:36 Stunden als Erster und 171. bei den Männern ins Ziel. Dahinter folgte Stefan Lenger als 274. in 1:05:53 Stunden.

Knapp eine Minute später folgte Josef Grond in 1:06:48 Stunden (Platz 324) Für ihn war es der letzte Lauf in der Klasse M 60. Er startet mit Beginn des Jahres 2018 in der Altersklasse M 65. In dieser will er Kreisrekorde auf verschiedenen Streckenlängen verbessern.

Christoph Beenen begleitete Gudrun Kemper, die zum ersten Mal an dem Lauf teilnahm. Beide finishten in guten 1:18:51 Stunden. Als 150. Frau von 1004 im Ziel war Kemper sehr zufrieden. Thomas Diepenbrock beendete das Rennen in 1:14:22 Stunden.

Mit am meisten Applaus bekamen sein Enkel Lenni, der im Babyjogger von seinen Eltern Joseph und Kira Kahlich und Bruder Eddi Diepenbrock über die gesamte Strecke geschoben wurde. Die letzten paar 100 Meter liefen sie mit dem knapp zwei Jahre alten Lenni bis über die Ziellinie.

Seit rund 30 Jahren nahmen immer wieder verschiedene Nordwalder vom Lauftreff an dieser Veranstaltung teil, wobei man auch schon bei eisigem Gegenwind aus Osten und Temperaturen von Minus 10 Grad ins Ziel kam.

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