Fußball: Kreisliga A Steinfurt Rodine sagt Germania Horstmar für ein weiteres Jahr zu

Horstmar -

André Rodine bleibt auch in der Saison 2018/19 Trainer beim TuS Germania Horstmar. Die Entscheidung zeichnete sich ab, am Dienstag meldeten Trainer und Vorstand Vollzug.

Von Heiner Gerull
André Rodine gibt auch in der Saison 2018/19 beim TuS Germania Horstmar die Richtung vor.
André Rodine gibt auch in der Saison 2018/19 beim TuS Germania Horstmar die Richtung vor. Foto: Thomas Strack

André Rodine muss schon ein bisschen schmunzeln, als er mit der Aussage konfrontiert wird, dass die Nachricht seiner Zusage, auch in der Saison 2018/19 Trainer des TuS Germania Horstmar zu bleiben, nicht wirklich überrascht. Schließlich gibt es auch in Horstmar und Umgebung Spatzen. Und selbige pfiffen es schon von den Dächern, dass der 31-Jährige beim A-Ligisten verlängern werde. Gestern meldeten Trainer und Verein Vollzug.

„Es stimmt, ich werde auch in der kommenden Saison Trainer bei Germania sein“, bestätigt Rodine. Die Bekanntgabe der Entscheidung hat zwar ein wenig gedauert. Doch offenbar war sie nur eine Formalie. „Die Truppe ist charakterlich top. Zudem haben wir es nach dem Abstieg aus der Bezirksliga gut hinbekommen, eine Mannschaft zu formen, die mit vielen Eigengewächsen oben mitspielen kann“, begründet er seinen Entschluss. Und schließlich sei die Entwicklung ja auch noch nicht abgeschlossen. „Es spricht nichts dagegen, hier weiterzumachen“, sagt Rodine. Im Verein sieht man das offensichtlich ähnlich. „Einen Besseren können wir uns nicht vorstellen. Nicht nur wegen des Erfolges, sondern auch wegen seines Trainings“, ist Matthias Wernsmann, Chef der Fachschaft Fußball im TuS Germania, voll des Lobes.

Rodine übernahm den Job vor zwei Jahren von Thomas Fraundörfer. Der neue Coach vermochte den Abstieg aus der Bezirksliga zwar nicht abzuwenden. Doch in der Kreisliga A wurde der freie Fall gestoppt. Inzwischen eröffnet sich Horstmars Fußballern wieder eine Perspektive. Als derzeitiger Tabellenzweiter haben sie nach Beendigung der Winterpause eine realistische Chance, ganz oben anzugreifen. „Dabei lassen wir uns aber nicht unter Druck setzen“, betont er. „Wir wollen uns entwickeln und dahin kommen, dass wir Spiele irgendwann nicht nur mit 1:0 gewinnen, sondern richtig Spaß haben.“

Das Potenzial scheint vorhanden. Rodine will es in dieser und der kommenden Saison vollends aus der Horstmarer Mannschaft herauskitzeln.

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