Fußball: Hallenturnier des SV Wilmsberg Endstation Zwischenrunde für den SV Burgsteinfurt

Borghorst -

Während sich der eine Mitfavorit souverän durch die Zwischenrunde spielte, kam der andere mächtig ins Straucheln. Mit drei Siegen sicherte sich der SV Wilmsberg den nie gefährdeten Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug ins Halbfinale. Davon war der SV Burgsteinfurt am Samstagnachmittag weit entfernt.

Von Jan Gudorf
Eine böse Überraschung erlebte der SV Burgsteinfurt (r. Ricardo Faria da Silva) gegen Jannik Oldachs Horstmarer.
Eine böse Überraschung erlebte der SV Burgsteinfurt (r. Ricardo Faria da Silva) gegen Jannik Oldachs Horstmarer. Foto: Jan Gudorf

„Das erste Spiel hat uns das Genick gebrochen. Danach standen wir schon unter Druck“, blickte Claus Klipp auf die 2:4-Niederlage gegen Germania Horstmar. Die TuS-Abwehr um den gut aufgelegten Daniel Kock brachte die Stemmerter ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Zwar drehten die mit nur zwei Ersatzspielern angetretenen Burgsteinfurter im Anschluss gegen Arminia Ochtrup einen Rückstand in einen 6:1-Sieg, der Brustlöser war dies allerdings nicht.

Denn im „Finale“ gegen Gruppensieger Vorwärts Wettringen ließ der Landesligist die Zielstrebigkeit vermissen und verlor nicht unverdient mit 1:2.

Mit dem gleichen Ergebnis – und viel Pech – unterlag auch Horstmar dem späteren Finalisten. Dank eines torreichen Remis gegen Ochtrup stand am Ende dennoch das Weiterkommen. Für die Arminia reichte es nach zwei Unentschieden nur zu Platz vier.

In der zweiten Gruppe unterstrich Wilmsberg nach einem eher mühsamen 3:1 zum Auftakt gegen den 1. FC Nordwalde seine Titelambitionen. Mit ihrer Zweitvertretung hatten die Piggen keine Gnade und trafen zeitweise im Minutentakt (10:0), ehe die bis dahin stark aufspielenden Laerer entzaubert wurden (4:1). Laers Halbfinaleinzug stand zu diesem Zeitpunkt jedoch schon fest, da es sich zuvor in einem umkämpften Match mit 5:4 gegen Nordwalde durchgesetzt hatte.

Dem FCN gelang gegen Wilmsbergs Reserve immerhin ein versöhnlicher Abschluss. Da die Ibbenbürener Spielvereinigung ihr Endrundenticket nicht einlöste und Blau-Weiss Borghorst als bester Gruppendritter nicht einspringen konnte, rückte der SVW II nach – mit sehr mäßigem Erfolg. Wenigstens verabschiedeten sich beide Teams mit einem wahren Spektakel, das Nordwalde mit 8:3 für sich entschied.

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