Tischtennis: Verbandsliga Sprung ins Mittelfeld?

Greven -

Ein wichtiges Meisterschaftsspiel wartet zum Jahresauftakt auf die Tischtennisspieler von DJK BW Greven. Der heimische Verbandsligist trifft auf den SuS Bertlich und hofft im Kellerduell auf einen wichtigen Sieg, um sich ins Mittelfeld abzusetzen.

Matthias Kaltmeier rückt nach einer mannschaftsinternen Umstellung auf Position zwei vor und hofft auf einen Erfolg gegen den SuS Bertlich.
Matthias Kaltmeier rückt nach einer mannschaftsinternen Umstellung auf Position zwei vor und hofft auf einen Erfolg gegen den SuS Bertlich. Foto: Stefan Bamberg

Zum Auftakt der Rückrunde tritt die Tischtennis-Verbandsligamannschaft der DJK Blau-Weiß Greven bei SuS Bertlich an – in einem Spiel von großer Bedeutung, denn die Bertlicher stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz, liegen aber nur drei Punkte hinter der DJK. Das heißt, mit einem Sieg könnten sich die Blau-Weißen ins Mittelfeld absetzen, bei einer Niederlage wäre man wieder voll im Abstiegskampf.

Im Hinspiel fehlten den Hertenern verletzungsbedingt zwei wichtige Spieler, die zwischenzeitlich aber wieder einsatzfähig sind und die die Mannschaft natürlich von der Spielstärke her auf ein höheres Level heben, als beim 9:4-Sieg der DJKler in der Hinrunde.

Auf dem Papier sind die Bertlicher nun ein sehr ausgeglichenes Team, ohne ausgewiesene Schwächen, aber auch ohne herausragende Einzelspieler.

Dazu kommt noch ein gewisser Heimvorteil für die Gastgeber, denn sie sind in dieser Spielzeit das einzige Team der Verbandsliga 2, das von Zelluloid- auf Plastikbälle umgestellt hat, die doch ein anderes Sprungverhalten haben.

Auf Dauer werden die Zelluloidbälle zwar ohnehin komplett abgeschafft, aber da die Vereine noch große Vorräte davon haben, ist es im Moment den Vereinen noch freigestellt, mit welchen Bällen sie spielen.

Auf Milan Heidkamp können die Grevener in dieser Begegnung nicht zurückgreifen, für ihn wird wieder Jungtalent Roman Lakenbrink an Position sechs zum Einsatz kommen.

Gespannt sein darf man auf den Auftritt Matthias Kaltmeier, der, nach mannschaftsinterner Umstellung, vor Stephan Bothe steht und an Position zwei „ran darf“ und sich mit den beiden Spitzenspielern der Gastgeber auseinandersetzen muss.

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