Handball: Bezirksliga Zufriedene Gesichter – trotz Remis

Saerbeck -

Ein zufriedenes Gesicht machte Trainer André Buhla nach dem ersten Bezirksliga-Meisterschaftsspiel im neuen Jahr. Im Topspiel gegen den SC Hörstel erkämpften die Handballdamen des SC Falke Saerbeck ein am Ende gerechtes 24:24-Unentschieden.

Eva Möllerherm erkämpfte sich mit den Damen des SC Falke Saerbeck ein gerechtes Unentschieden im Spitzenspiel gegen den SC Hörstel.
Eva Möllerherm erkämpfte sich mit den Damen des SC Falke Saerbeck ein gerechtes Unentschieden im Spitzenspiel gegen den SC Hörstel. Foto: Riese

Ein echtes Spitzenspiel lieferten sich am Sonntagabend die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke und des SC Hörstel. Es war eine Begegnung voller Kampf und Spannung, die mit einem 24:24 (13:13)-Remis endete. Mit diesem Ergebnis zeigte sich André Buhla vollauf zufrieden. „Natürlich hätten wir gerne gewonnen“, meinte der Trainer der Saerbeckerinnen. „Aber nach dem Spielverlauf ist ein Unentschieden absolut gerechtfertigt.“

Der punktgleiche Tabellennachbar verlangte den Falke-Frauen eine ganze Menge ab – besonders mit seiner durchsetzungskräftigen Kreisläuferin, die einige Siebenmeter für Hörstel herausholte. Aber die Saerbeckerinnen wehrten sich tapfer. Buhla bescheinigte seinen Schützlingen eine „richtig gute Abwehrarbeit“ und freute sich, dass sie sich im Angriff auch in Eins-gegen-eins-Situationen durchzusetzen wussten. „Es war entscheidend, dass wir nicht nur auf unsere Spielzüge gesetzt haben.“

Der Tabellenzweite und -dritte lieferten sich ein enges Spiel. Zunächst lagen die Falke-Frauen hinten, aber mit höchstens zwei Toren. Der erste Ausgleich gelang ihnen mit dem 8:8 (20.), die erste Führung mit dem 12:11 durch Nicole Hilbert (28.). Schließlich ging es mit einem 13:13-Gleichstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen fort, bei dem sich die Saerbeckerinnen zwischenzeitlich immer wieder und mit dem 24:23 (58.) auch kurz vor Schluss noch einmal an die Spitze setzten. „Sie haben eine tolle Moral bewiesen“, lobte der Trainer seine Schützlinge.

Ihnen wurde eine halbe Minute vor Spielende – es stand 24:24 – ein Siebenmeter zugesprochen. Den hielt die gegnerische Torhüterin jedoch.

Dann gab es noch einen Strafwurf für Hörstel, der aber ebenfalls sein Ziel verfehlte. Es blieb also beim 24:24 – einem, wie Buhla fand, leistungsgerechten Unentschieden.

Falke-Frauen: Menebröcker, Schmedding, Nienaber (8/4), Möllerherm (5), Bringemeier (4), Krude (3), Hilbert (2), Joanning (1), Plogmaker (1), L. Jochmaring, Borgert, Frerking, Grüter und Dahlmann.

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