Kegeln: SC Reckenfeld SCR steckt tief im Abstiegskampf fest

Greven -

Das wird noch ein hartes Stück Arbeit bis zum Klassenerhalt. Bei KSG Tecklenburg 2 unterlagen die Kegler des SC Reckenfeld mit 0:3.

Die Westfalenliga-Kegler des SC Reckenfeld stecken weiterhin tief im Abstiegskampf. Im wichtigen Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten KSG Tecklenburg II verloren die Reckenfelder am Sonntag letztendlich verdient mit 0:3 (28:50/ 4362:4885).

Holzmäßig war die Partie frühzeitig entschieden: Die Tecklenburger hatten sich mit Andre Ahlers aus ihrer Bundesliga-Mannschaft verstärkt, der mit 860 Holz erwartungsgemäß eine Spitzenzahl erzielte. Noch besser machte es allerdings Andre Penz, der auf überragende 896 Holz kam. Immerhin setzte Björn van Raalte mit 800 Holz ebenfalls eine erste gute Marke für den SC Reckenfeld. Jonas Müller kam auf solide 764 Holz.

Die Vorentscheidung im Kampf um den wichtigen Zusatzpunkt fiel dann im Mittelblock, als Frank Stallmeier (813 Holz) und Ingo Stallmeier (824) beide Björn van Raaltes Zahl souverän überspielten. Auf Reckenfelder Seite brachte es Ralf Nitzsche auf 720 Holz, Simon van Raalte hatte mit Schmerzen im Knie zu kämpfen und brach seinen Durchgang schließlich nach 90 Wurf ab – die spätere Diagnose ergab, dass er mit einer Meniskusverletzung wohl mehrere Wochen ausfallen wird.

Eine minimale Aussicht auf einen Punktgewinn blieb den Reckenfeldern dennoch, weil Tecklenburgs Rainer Terwort nur auf schwache 704 Holz kam und Marc Kockmann mit 788 Holz unter der 800er-Marke blieb. Somit hätte es gereicht, wenn auf Reckenfelder Seite wenigstens einer der Reinker-Brüder die Zahlen der beiden Stallmeiers überboten hätte, während der andere mit Kockmanns 788 gleichzieht. Doch am Ende erzielte Udo Reinker gute 801 Holz, Frank Reinker kam auf 768, und somit blieben alle drei Punkte in Tecklenburg.

In einem spannenden Kreisliga-Match setzte sich die SCR-Reserve mit 2:1 (18:18/ 2598:2561) gegen Adler Buldern III durch. Matchwinner auf Reckenfelder Seite waren an diesem Spieltag Nachwuchsspieler David Ender, der mit 741 Holz eine neue persönliche Bestleistung erzielte, und Florian Regano, der als Schlussspieler mit vier Holz Vorsprung auf die Bahn ging und diesen Vorsprung nervenstark verteidigte und am Ende mit 649 gegen 616 Holz sogar ein wenig ausbauen konnte.

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