Handball: Kreisliga Tecklenburg Auftakt mit Spitzenspiel

Saerbeck -

Die Handballerinnen des SC Falke Saerbeck starten nicht irgendwie ins neue Sportjahr: Zum Auftakt geht es für sie sogleich darum, ihren zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Der SC Hörstel will ihnen diesen Platz am Sonntag streitig machen.

Von Heidrun Riese
Fällt weiterhin aus: Saerbecks Torfrau Kerstin Wickenbrock muss sich ein weiteres Mal einem Eingriff am Knie unterziehen.
Fällt weiterhin aus: Saerbecks Torfrau Kerstin Wickenbrock muss sich ein weiteres Mal einem Eingriff am Knie unterziehen. Foto: Heidrun Riese

Auf diese Begegnung haben die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke lange gewartet. Fast zwei Monate nach dem ursprünglichen Termin geht es am Sonntagabend nun endlich zum SC Hörstel.

Bei der ersten Partie im neuen Jahr handelt es sich gleich um ein Spitzenspiel, in dem die Saerbeckerinnen als Tabellenzweiter auf ihren punktgleichen Verfolger treffen. „Hörstel hat bisher auch nur zwei Punkte abgegeben“, betont André Buhla. Er war Zeuge dieser einzigen Niederlage, des 16:17 (6:8) gegen die Ibbenbürener SpVg III, und ist überzeugt, dass der Ortsnachbar auch für seine Schützlinge schlagbar ist. Allerdings mag er keine Prognose abgeben. „Wo stehen wir nach der langen Pause?“, fragt der Trainer. „Das ist ganz schwer einzuschätzen.“

Fit, so viel steht für ihn fest, sind seine Mädels auf jeden Fall – außer Kerstin Wickenbrock, die Probleme mit ihrem vor einigen Jahren operierten Kreuzband hat. „Sie muss noch mal unters Messer“, informiert der Falke-Coach, der aber nicht mit einer längeren Fehlzeit der Torhüterin rechnet. Für sie gibt es am Sonntagabend eine Vertretung: Eva Schmedding nimmt ihren Platz zwischen den Pfosten ein, mit einer kleinen Einschränkung. „Sie hat sich im Training am Dienstag die Kapsel des kleinen Fingers verletzt“, berichtet Buhla. Mit ein bisschen Tapeverband ist die Co-Trainerin jedoch einsatzbereit, um mit ihrer Mannschaft auf Punktejagd zu gehen.

Damit die gelingt, ist dem Coach bewusst, muss die Tagesform stimmen. „Ich hoffe, dass wir bessere Karten erwischen als gegen Recke“, drückt er beide Daumen. Dem aktuellen Spitzenreiter unterlagen die Falke-Frauen im Oktober mit 16:20 (8:11). Es war ihre bisher einzige Niederlage in dieser Saison, und die soll es möglichst auch erstmal bleiben.

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