Fußball: Kommentar zur Krise bei Preußen Münster Mentalität gesucht bei den Preußen

Fußball-Drittligist Preußen Münster stehen harte Zeiten im Abstiegskampf bevor. Nach zehn Spieltagen hat sich die neuformierte Mannschaft noch nicht gefunden. Kann das noch gut gehen? Ein Kommentar von Alexander Heflik

 Horst Steffen
Horst Steffen muss sich fragen: Wie kann es sein, dass seine Mannschaft nicht von Beginn an auf jeder Position die notwendige Einstellung zeigt? Foto: Jürgen Peperhowe

Ein Pakt unter Fußballern und Trainer sieht anders aus. In Aalen präsentierte sich der SC Preußen, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, von einer ganz schwachen Seite mit unglaublichen Anlaufschwierigkeiten. Wie kann es sein, dass eine professionell vorbereitete Mannschaft nicht von Beginn an auf jeder Position die notwendige Einstellung zeigt?

Keine Antworten

Die Spieler nach Spielende wussten keine Antwort, monierten aber den fehlenden Geist, die fehlende Einstellung vor der Pause. Nicht alle machten zu 100 Prozent mit. Dabei ist es das einzige, was man immer im Fußball verlangen kann. Gelebten Kampfgeist, Biss, Passion, Fight Club mit Ball. Es ist ein entscheidender Punkt, der die Preußen aktuell vom Rest der Liga auch unterscheidet. In zehn Anläufen in der Punktrunde sind die Adlerträger alles andere als Mentalitätsmonster gewesen.

Disziplin gefragt

Natürlich stellt sich nach solchen Spielen, in dieser Tabellenlage und bei dieser Entwicklung auch die Trainerfrage. Fest steht: Horst Steffen wirft alles in die Waagschale, was er hat, er hat sich das komplett anders vorgestellt. In Aalen waren seine Schützlinge nicht in der Lage, ein knappes Spiel irgendwie zu retten, offenbar konnten sie auch seinen Matchplan nicht rigide umsetzen. Das aber, also Disziplin, ist der Schlüssel im Abstiegskampf . Harte Zeiten.

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