Villa Fleiter in Kirchenbesitz Einzug im Spätsommer

Borghorst -

Es hat wohl alles ein bisschen länger gedauert. „Jetzt kann es aber was werden“, ist Pfarrer Markus Dördelmann optimistisch. „Im Spätsommer sind wir drin.“

Von Axel Roll
Die denkmalgeschützte Villa Fleiter soll noch in diesem Jahr die kirchliche Gemeindeverwaltung beherbergen. Der Umzug soll im Spätsommer erfolgen.
Die denkmalgeschützte Villa Fleiter soll noch in diesem Jahr die kirchliche Gemeindeverwaltung beherbergen. Der Umzug soll im Spätsommer erfolgen. Foto: Axel Roll

Gemeint ist die Villa Fleiter, die vor ziemlich genau einem Jahr von der Stadt an die Kirche verkauft worden war. Schon nach der Vertragsunterzeichnung hatte Dördelmann die Prognose gewagt, im Spätsommer einziehen zu können. 2017.

Aber wie gesagt, es hat dann alles doch ein bisschen länger gedauert. . . Der Pfarrer von St. Nikomedes nennt als Hauptgrund für die Verzögerungen „die ganzen Genehmigungswege“, die es zu beschreiten galt. Auch die Finanzierung der Maßnahme musste erst in trockene Tücher gebracht werden. Unter anderem mit den Denkmalschützern musste eng verhandelt werden. „Die Schlussabstimmung findet am Donnerstag statt“, so der Pfarreileiter. Bauliche Eingriffe dürfen in die historische Substanz nur mit sehr viel Fingerspitzengefühl vorgenommen werden. Markus Dördelmann: „Von außen wird sich auch nicht viel ändern.“ Nur der Nebeneingang, der wird barrierefrei gestaltet werden.

In der herrschaftlichen Villa an der Nikomedesstraße soll auf rund 480 Quadratmetern Nutzfläche die kirchliche Verwaltung konzentriert werden. Das Grundstück ist rund 2000 Quadratmeter groß. Nach den Worten von Markus Dördelmann sollen Pfarrverwaltung und -büro, die Verbundleitung für die Kindergärten, Kreisdekanat und -bildungswerk sowie die Dekanatspressestelle einziehen. An die 20 Mitarbeiter sollen in den Büros Platz finden, so die Planungen. „Und auch ich werde dort mein Büro haben“, sagt der Pfarrer.

Wie die frei werdenden Immobilien künftig genutzt werden, das ist noch nicht für alle geklärt. Das gilt zum Beispiel für das Pfarrbüro, der derzeit am Kirchplatz in der ehemaligen Kolpingbegegnungsstätte untergebracht ist. „Dafür wird sich noch eine Nutzung finden“, ist Dördelmann überzeugt.

Die Stadt hatte vor einem Jahr die Villa veräußert, in der bis dahin die Musikschule ihr Domizil hatte.

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