Jahreshauptversammlung der FWS Sparen ja, aber mit Augenmaß

Steinfurt -

„Für Steinfurt sind mit Beginn des Jahres finanziell harte Zeiten angebrochen“, betonte am Donnerstagabend Norbert Hageböck, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Steinfurt (FWS) bei der Jahreshauptversammlung. 33 Mitglieder waren dazu im Vereinsheim des SV Wilmsberg erschienen. Er spielte auf die erneute Haushaltssicherung mit noch weniger Rücklagen für die Folgejahre an. Für die FWS gelte es weiterhin, die Ärmel hochzukrempeln.

Der aktuelle FWS-Vorstand: Norbert Hageböck, Rita Fischer (stv. Schriftführerin), Josef Meier (Beisitzer), Sigrid Strank (Beisitzerin), Alfred Kösters (Beisitzer), Dieter Engberding (Kassierer), Dr. Reinhold Dankel, Ursula Sundermann, Kurt Lewandowski (Schriftführer), Prof. Dr. Hartmut Hepke (stv. Kassierer) und Egon Fischer (Beisitzer, v.l.).
Der aktuelle FWS-Vorstand: Norbert Hageböck, Rita Fischer (stv. Schriftführerin), Josef Meier (Beisitzer), Sigrid Strank (Beisitzerin), Alfred Kösters (Beisitzer), Dieter Engberding (Kassierer), Dr. Reinhold Dankel, Ursula Sundermann, Kurt Lewandowski (Schriftführer), Prof. Dr. Hartmut Hepke (stv. Kassierer) und Egon Fischer (Beisitzer, v.l.). Foto: nix

Die Freien Wähler wollen sich stark machen für aktuelle Themen der Stadt wie Schulen, Freibäder, Kindergärten, Krankenhaus, Stadtbücherei, Straßen und Spielplätze. „Was uns Steinfurter voranbringt, sind gemeinsame, abgesprochene Aktionen, keine kleinen Scharmützel“, so Hageböck.

Steinfurt müsse wieder schuldenfrei werden. Der Sparsamste zu sein, könne allerdings für das Allgemeinwohl der falsche Weg sein. Darum gelte es, Prioritäten zu setzen. Sparen ja, aber immer mit Augenmaß. Sinnvoll investieren und nachhaltig reparieren sei das Beste. „Jetzt stehen für die Steinfurter Schulen neue Finanzmittel des Landes bereit“, sagte der Vorsitzende. Das entspanne – hoffentlich – die Lage hinsichtlich des unübersehbaren Reparaturstaus.

Gespart werden müsse vor allem bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen, auch im Personalbereich und später durch eine abgespeckte Verwaltungsspitze könnten positive Signale gesetzt werden. Dr. Reinhold Dankel, stellvertretender Vorsitzender, Fraktionsvorsitzender und Ratsmitglied, wurde noch konkreter. Sobald der Technische Beigeordnete in zwei Jahren regulär sein Ruhestandsalter erreiche, könne darüber nachgedacht werden, ob man diese Position nachbesetzen müsse.

„Das Burgsteinfurter Freibad ist äußerst erhaltenswert“, hob Hageböck hervor. Das Borghorster Bad könne im Sommer die Badegäste aus dem anderen Stadtteil nicht noch zusätzlich aufnehmen. „Schwimmen zu gehen, darf kein Luxusgut sein, das wir uns zukünftig nicht mehr leisten können“, so Hageböck. Resümierend bemerkte er: Es gehe um den „Erhalt unseres Tafelsilbers, verschleudern wir es nicht“.

Zur zweiten Kassenprüferin wählte die Versammlung Ursula Sundermann . Der Entlastung des Kassierers und des Vorstandes stand nichts entgegen, Kassierer Dieter Engberding wurde eine „gute Finanzführung“ bescheinigt.

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