Mittel das Landes fließen ab 2017 3,7 Millionen für die Schulen

Steinfurt -

„Eine richtig gute Nachricht“, kommentierte Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer die Zusage des Landes, bis 2020 rund 3,7 Millionen Euro für die Sanierung und den Ausbau der Steinfurter Schulen locker zu machen. Das Geld fließt ab 2017. Jedes Jahr sollen 925 000 Euro überwiesen werden.

Die Handwerker sollen in den kommenden vier Jahren wieder kräftig zu tun bekommen in den Steinfurter Schulen.
Die Handwerker sollen in den kommenden vier Jahren wieder kräftig zu tun bekommen in den Steinfurter Schulen. Foto: Axel Roll

Welche Maßnahmen an welchen Schulen verwirklicht werden, darüber kann Detlef Bogs als zuständiger Fachdienstleiter jetzt noch keine Aussagen machen. „Dazu bedarf es eines intensiven Abstimmungsprozesses, rathausintern, aber natürlich auch mit der Politik“, betonte der Chef der Zentralen Gebäudewirtschaft. Er hofft, dass mit den Mitteln auch Projekte angefasst werden können, „die sonst in den nächsten zehn Jahren nicht verwirklicht worden wären“.

Bogs persönlich liegen die Naturwissenschaftsräume in den Weiterführenden Schulen für eine Sanierung besonders am Herzen. Sie stehen in der Prioritätenliste ganz oben.

Aus der Politik gibt es die ersten Reaktionen auf die unerwartete Geldspritze aus dem Programm „Gute Schule 2020“. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer hält die Investitionen für besonders wichtig, weil Steinfurt seinem Ruf als Schulstadt gerecht werden müsse. Sie hofft auch, wie im Programm vorgesehen, die Computerausstattung in den Schulen verbessern zu können.

Die SPD-Ratsfraktion möchte die Prioritätenliste abarbeiten und „mit guten Plänen sinnvoll ergänzen“, wie sie in einer Pressemitteilung schreibt. Sie werde einen entsprechenden Antrag vorbereiten, um den Reparaturstau von 1,5 Mio. Euro abzubauen. Die Fraktion spricht von einer „einmaligen Chance“.

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