Hauptschule soll bis 2018 fortgeführt werden Nikomedes-Schule geht in die Verlängerung

Borghorst -

Die Nikomedes-Hauptschule wird nicht wie geplant im kommenden Jahr aufgelöst. Sie soll noch bis 2018 weitergeführt werden. Das hat der Schulausschuss am Dienstag empfohlen. Möglich wird die Verlängerung auch durch die Aufnahme von Schülern aus Altenberge. Dort schließt die Ludgeri-Schule im kommenden Jahr.

Von Linda Braunschweig
War 2012 zur Auflösung bestimmt worden: Die Hauptschule soll ein weiteres Jahr bestehen bleiben.
War 2012 zur Auflösung bestimmt worden: Die Hauptschule soll ein weiteres Jahr bestehen bleiben. Foto: Axel Roll

Laut Verwaltung hat die Verlängerung mehrere Vorteile. So müsste der letzte Jahrgang der Nikomedes-Schule, der 2018 seinen Abschluss macht, nicht kurz vor Ende der Hauptschul-Laufbahn noch an die Schule am Bagno wechseln, sondern erhält das Abschlusszeugnis an der Nikomedesschule. Die Altenberger Schüler wiederum müssten nach der Schließung ihrer Schule im kommenden Jahr nicht an verschiedene Hauptschulen wechseln, sondern würden teils im Klassenverband weiter unterrichtet. Und auch die Klassen für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für Flüchtlinge könnten zwei weitere Jahre am gewohnten Standort weitermachen.

Dadurch würden räumliche Engpässe am Gymnasium Borghorst und an der Buchenberg-Realschule vermieden, so die Verwaltung. Nach jetzigem Stand würden 15 Schüler von der Altenberger Ludgeri-Schule nach Borghorst wechseln. Für sie hat die Gemeinde Altenberge eine anteilige Übernahme der an der Schule entstehenden Kosten beispielsweise für Reinigung , Hausmeister und Sekretariat zugesagt. Rund 39 000 Euro wird es kosten, die Schule fortzuführen, teilte die Verwaltung mit. Zudem übernimmt die Gemeinde Altenberge die Beförderungskosten für ihre Schüler.

Sparen kann sich die Stadt so auch einen möglichen Anbau an der Schule am Bagno. Dieser wäre nötig geworden, wenn die Schule im kommenden Jahr zusätzliche Schüler aus Borghorst hätte aufnehmen müssen. Geplant ist nun, die Nikomedesschule spätestens zum 31. Juli 2018 aufzulösen. Diesem Vorschlag folgte der Schulausschuss einstimmig.

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