Grundschullandschaft in Steinfurt Begrenzung für erste Klassen geplant

Steinfurt -

Die Zahl der Eingangsklassen an den Steinfurter Grundschulen sowie die Schülerzahl in diesen Klassen soll zum Schuljahr 2017/18 begrenzt werden. Das hat der Fachausschuss am Dienstag empfohlen. Die Wiedereinführung von Schulbezirken ist jedoch nicht geplant.

Von Linda Braunschweig
 
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Hintergrund ist die Entwicklung der Schülerzahl : 2017 wird es rund 30 Erstklässler weniger geben als bislang (wir berichteten). Geplant ist nun – wenn auch der Rat zustimmt – an der Marienschule, der Regenbogenschule und der Heinrich-Neuy-Schule jeweils zwei Klassen für maximal 25 i-Dötze einzurichten, an der Dumter Schule eine. Die Burgsteinfurter Grundschulen erhielten je drei Klassen. Das soll eine gleichmäßige Auslastung gewährleisten. Damit müssten Eltern möglicherweise auf eine andere Schule ausweichen, wenn es an ihrer Wunsch-Schule zu viele Anmeldungen gibt.

Intention der Stadt sei es, die Grundschullandschaft zu erhalten, sagte die Erste Beigeordnete Maria Lindemann . Denn vor allem die Regenbogenschule hat mit sinkenden Anmeldungen zu kämpfen. Der Schulträger habe das Recht, die Klassen zu justieren, widersprach Lindemann der Ansicht der CDU , die Klagen von Eltern befürchtet. Die Stadt wolle keinen Standort schließen. Die CDU sah einen „starken Eingriff“ in den Elternwillen und lehnte die Pläne ab.

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