Marienhospital-Verkauf Kartellamt stimmt Übernahme durch Uniklinik zu

Borghorst -

Auch das Bundeskartellamt hat nichts gegen die Übernahme des Marienhospitals in Borghorst durch das Universitäts-Klinikum Münster (UKM). Das teilte Dirk Schmedding, Geschäftsführer des Marienhospitals, am Montag auf Anfrage mit. Es gebe „keine Einwände“ gegen den Kauf.

Von Linda Braunschweig
 
Das Marienhospital in Borghorst soll durch die Uniklinik Münster übernommen werden. Foto: Axel Roll

Wie berichtet soll der Kauf nach Informationen dieser Zeitung in diesen Tagen unter Dach und Fach gebracht und zum 1. Oktober vollzogen werden. Auch der UKM-Aufsichtsrat soll dafür bereits grünes Licht gegeben haben.

Damit sollte der Weg für die Übernahme, die die Zukunft des insolventen Krankenhauses sichern soll, nun endgültig frei sein. Viele Gespräche und Entscheidungen waren dafür in den vergangenen Monaten nötig. Unter anderem war die Zusage des Kreises Steinfurt über einen Zuschuss in Höhe von maximal 2,5 Millionen Euro eine Voraussetzung. Auch die Stadt Steinfurt beteiligt sich an der Rettungsaktion. Eine Million Euro sollen in den kommenden Jahren für den Bau eines neuen Bettenhauses aus dem Stadtsäckel kommen.

Eine Bedingung für die Übernahme ist auch die Verlagerung der Psychosomatik aus Laer und Altenberge nach Emsdetten . In Emsdetten hofft man zudem, weitere medizinische Angebote schaffen zu können.

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