Kooperation Gesamtschule & Grundschule Ran an die (Bio-)Kartoffeln

Saerbeck -

Achtklässler der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) nahmen jetzt erstmalig Grundschüler mit auf eine abwechslungsreiche Kartoffel-Rallye und schlüpften selbst in die Rolle von Lehrern. Schauplatz ist der außerschulische Lernstandort „Saerbecker Energiewelten“ im Bioenergiepark.

Von Alfred Riese
Über Jahrgangs- und Schulgrenzen hinweg nahmen die Mint-Schüler des achten Jahrgangs der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule die Zweitklässler der St.-Georg-Grundschule mit auf eine Kartoffelrallye, hier Henry Wennemer (2.v.l.) mit Grundschülern bei der Ernte.
Über Jahrgangs- und Schulgrenzen hinweg nahmen die Mint-Schüler des achten Jahrgangs der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule die Zweitklässler der St.-Georg-Grundschule mit auf eine Kartoffelrallye, hier Henry Wennemer (2.v.l.) mit Grundschülern bei der Ernte. Foto: Alfred Riese

Der außerschulische Lernstandort (ASL) „Saerbecker Energiewelten“ im Bioenergiepark diente jetzt als Kristallisationspunkt für ein Gemeinschaftsprojekt der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) und der St.-Georg-Grundschule. Schüler der Klasse 8a mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt (Mint) nahmen Zweitklässler mit auf eine Kartoffel-Rallye. Rund um die Knolle gab es an sieben von den Gesamtschülern vorbereiteten Stationen Lehrreiches und Praktisches rund um die Knolle: von der Ernte auf einem Feld über den Kartoffelkäfer und Lebensmittelprodukte bis zum klassischen Stempel und der Zwischenmahlzeit am Lagerfeuer mit Folienkartoffeln und Reibekuchen aus eigener Ernte. „Die Kinder sollen erfahren, wo die Kartoffeln herkommen“, erklärte Achtklässler Henry, während er die Forke in den Boden stieß, umlagert von Grundschülern. „Wir haben uns überlegt, viel mit Bildern zu arbeiten“, beschrieben Jannika und Kira ihre Station zu Kartoffelprodukten, „weil Zweitklässler noch nicht so schnell lesen können“. Geschichte des Kartoffelanbaus, Landwirtschaft früher und heute als Memory und Inhaltsstoffe der Kartoffel waren weitere Themen

Die Kartoffel-Rallye habe sich aus einer Fortbildung für Grundschullehrerinnen am ASL ergeben und der Frage, wie man das Angebot der „Energiewelten“ für jüngere Schüler anpassen könne, erklärte Christa Werning , MKG-Lehrerin und ASL-Pädagogin. Mint-Achtklässler würden sich jetzt der Herausforderung stellen, ihr Thema für Zweitklässler aufzubereiten, sagte Werning. „Unsere Kinder sind begeistert, das Thema auch draußen zu bearbeiten und von älteren Schülern etwas erklärt zu bekommen“, meinte Grundschullehrerin Dörte Beyer und lobte die Vorteile, die die „Energiewelten“ über den Sachunterricht in der Grundschule hinaus bieten.

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