Künftige Firmlinge schnuppern schon mal X-tra-Power – nur für Jungs

Saerbeck -

Früher wurden Jugendliche in der siebten Klasse gefirmt – mittlerweile erst in der zehnten. Die beliebte Firmfahrt fällt somit für ein paar Jahre erstmal aus, aber die künftigen Firmlinge sollen dennoch schon mal einen Einblick in das Sakrament bekommen, das in Saerbeck erst wieder im 2017 gespendet wird. Dafür gibt es nun das Firmschnuppern.

Beim gruppendynamischen Spiel „Spinnennetz“ geht es darum, Vertrauen untereinander aufzubauen.
Beim gruppendynamischen Spiel „Spinnennetz“ geht es darum, Vertrauen untereinander aufzubauen. Foto: Stefanie Behring

Früher wurden Jugendliche in der siebten Klasse gefirmt – mittlerweile erst in der zehnten. Die beliebte Firmfahrt fällt somit für ein paar Jahre erstmal aus, aber die künftigen Firmlinge sollen dennoch schon mal einen Einblick in das Sakrament bekommen, das in Saerbeck erst wieder im 2017 gespendet wird. Dafür gibt es nun das Firmschnuppern . An einem Wochenende haben die Jugendlichen der siebten Klasse – das ehemalige Firmalter – die Chance, sich auf eine etwas andere Art und Weise mit Kirche und Gott auseinandersetzen.

Jetzt machten sich einige Schüler auf den Weg ins Kolping-Bildungshaus Salzbergen. Da sich keine Mädchen angemeldet hatten, waren die Jungen zwei Tage lang unter sich – mal abgesehen von der Pastoralassistentin Carmen Gündling , die mit Christian Horstmann mit dabei war.

Das Programm wurde extra auf die handwerklich begabten Jungs abgestimmt. Alles drehte sich um das Thema „X-tra“. Dabei stellten sich die Jugendlichen den eigenen Stärken und Schwächen und machten Vertrauens- und Gemeinschaftsübungen. Um „X-tra Power“ ging es auch beim Bau einer Ladestation aus Holz für das Smartphone, für die die Jungen selbst hämmern, leimen und anmalen mussten.

Um das Smartphone, das nahezu jeder Jugendliche ständig dabei hat, drehte sich auch der Abschluss-Gottesdienst. In einer Whats­App-Gruppe durften die Jungen dabei Wünsche äußern, darunter auch diesen: „Guter Gott, ich bitte dich, dass wir das Firmschnuppern noch mal machen.“

Danach verabschiedeten sich die Jugendlichen voneinander und alle freuen sich schon auf die „richtige“ Firmfahrt in drei Jahren.

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