Saerbeck Gestatten, mein Name ist Albert

Saerbeck -

Dass sich zum Treffen der „Albertiner“ am Kirmesmontag in der Bierbar „Markt 23“ nur vier Menschen mit dem Vornamen Albert versammelten, nahmen die Herren nicht als Grund zum Trübsal blasen, sondern als Ansporn. „Nächstes Mal sind wir wieder mehr“, gab Albert Stakenkötter als Programm aus, und die Alberts mit den Nachnamen Sundermann, Berning und Averbeck-Weber stimmten zu. Diesen „Albertiner“-Stammtisch gibt es seit dem Jahr 2008, als Albert Stakenkötter und Albert Sundermann die Sorge um die Zukunft ihres Vornamens befiel. Das Treffen ist mittlerweile dorfbekannt und die Ziele der jährlichen Zusammenkünfte, immer am Kirmesmontag um 11 Uhr im „Markt 23“, sind seitdem gleich geblieben: den inzwischen seltenen Vornamen pflegen und zu wieder stärkerer Beachtung verhelfen – und ein paar gepflegte Pils dabei trinken. Im nächsten Jahr zum zehnten Mal.

Von Alfred Riese
Gestatten, Albert – und zwar alle: Den Kirmesmontag nutzten traditionell die „Albertiner“ zu einem Treffen, um ihren Vornamen vor dem Verschwinden zu bewahren, unter anderem mit einem handgeformten „A“.
Gestatten, Albert – und zwar alle: Den Kirmesmontag nutzten traditionell die „Albertiner“ zu einem Treffen, um ihren Vornamen vor dem Verschwinden zu bewahren, unter anderem mit einem handgeformten „A“. Foto: Alfred Riese
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