Warn-App Warum die Polizei „Nina“ nicht nutzte

Münster -

Die Polizei in Münster hat sich nach der Todesfahrt von Jens R. bewusst dagegen entschieden, die Warn-App „Nina“ einzusetzen. „Das ist intensiv diskutiert worden“, sagte ein Sprecher auf Anfrage unserer Zeitung.

Von Stefan Werding
Warn-App: Warum die Polizei „Nina“ nicht nutzte
Foto: dpa (Symbolbild)

Der Einsatz der App hätte mehr Nach- als Vorteile gehabt. Unter anderem hätten die Beamten befürchtet, durch den Hinweis erst Neugierige zum Tatort zu locken. „Wir wollten Katastrophentourismus verhindern“, sagte er.

Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App „Nina“, können die Nutzer wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand erhalten, heißt es auf der Homepage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Danach sind auch Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer in die Warn-App integriert.

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