Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer Debatte um Gebühr für Ausländer

Münster -

Über die von der Landesregierung angekündigte Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer ist eine Diskussion entbrannt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat aktuell gegen die Pläne Stellung bezogen, und auf Facebook hat sich nach der Berichterstattung in unserer Zeitung eine Debatte über die Studiengebühren für Ausländer entwickelt. 

Von Karin Völker
ASV-Vorsitzender Zidan Zidan
ASV-Vorsitzender Zidan Zidan Foto: ASV

Andrés Rodas Vélez hofft, dass die Pläne gekippt werden, er hofft auf großen Widerstand. Andere Nutzer geben zu bedenken, dass in anderen Ländern Ausländer ebenfalls Studiengebühren zahlen müssen und dass die geplanten 1500 Euro pro Semester kein allzu hoher Betrag sei. Felix Schnoor und mehrere weitere Nutzer, die ihm zustimmen, findet die geplanten Gebühren „überfällig“.

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Thomas Snell sagt, die ausländischen Studierenden seien nach ihrem Studium in NRW gesuchte Ar­beitskräfte, studierende Flüchtlinge könnten später in ihren Ländern Aufbauarbeit leisten. Der Vorsitzende der Ausländischen Studierendenvertretung (ASV) der Universität, Zidan Zidan, hatte sich gegen die Pläne ausgesprochen. Auch die Leitung der FH sieht eher Nachteile.

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