„Kompanie Handmaids“ belebt „Räuber Hotzenplotz“ neu Großmutter auf Verbrecherjagd

Münster -

Eine Großmutter auf Verbrecherjagd. Wer denkt da nicht an den Räuber Hotzenplotz und die gestohlene Kaffeemühle. Eine Neubelebung des Klassikers aus der Feder von Otfried Preußler bringt die Berliner „Kompanie Handmaids“ am Sonntag (13. August) mit nach Münster.

Solo für Sabine Mittelhammer: Noch tanzt ihr Räuber Hotzenplotz auf dem Kopf herum. Das wird sich ändern, weiß die „Kompanie Handmaids“.
Solo für Sabine Mittelhammer: Noch tanzt ihr Räuber Hotzenplotz auf dem Kopf herum. Das wird sich ändern, weiß die „Kompanie Handmaids“. Foto: Kompanie Handmeids

In der Theaterreihe „Roter Hund“ spielt das vom NRW Kultursekretariat Wuppertal ausgezeichnete Figurentheater um 11 und 16 Uhr auf dem Gelände des alten Zoos an der Himmelreichallee. Dort, wo bis 1997 die Skulptur „Der rote Hund für Landois“ von Keith Haring stand, die der Sommer-Reihe ihren Namen gab.

Räuber Hotzenplotz, der sich Großmutters Kaffeemühle angeeignet hat, hat die Rechnung ohne Kasperl, Seppel und die entschlossene alte Frau gemacht. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, das Diebesgut zurückzuholen. Dabei begegnen sie dem großen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, einer verzauberten Froschfee, einem Unsichtbar-Kraut und anderen Gefahren. Ob die Großmutter am Ende zu ihrem heiß geliebten kalten Kaffee kommt?

Das Publikum im Alter ab fünf Jahren wird es erfahren. Es spielt Sabine Mittelhammer. Regie führt Daniel Wagner, für die Ausstattung sorgen Ulrike Langenbein, Verena Waldmüller und Marcel Teske. Die Musik kommt von Florian Hawemann. Seit dem Jahr 2000 schon beschert das städtische Kulturamt mit der Reihe „Roter Hund“ kurzweiliges Theater für kleine und große Menschen. Bart Hogenboom hat die künstlerische Leitung, Kooperationspartner ist das Theater Scintilla.

Info: Die Aufführungen finden unter freiem Himmel auf der Wiese an der Eulenburg statt. Der Eintritt ist frei. Picknickdecken und Klappstühle sind sinnvolle Mitbringsel, da nicht bestuhlt wird. Bei schlechtem Wetter wird in der nahen Westfälischen Schule für Musik gespielt.

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Die beiden Vorstellungen sind am Sonntag (13. August) um 11 und 16 Uhr auf dem Gelände des alten Zoos an der Himmelreichallee. Eintritt ist frei.

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