„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ Prominenz in Cineplex: Jessica Schwarz und Pepe Danquart stellen Film vor

Münster -

„Gedanklich bin ich ein Eichhörnchen“, schmunzelt Jessica Schwarz. Das putzige Tierchen inspirierte ihre Bewegungen, die in der Sommerkomödie „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ so herrlich komisch über die Leinwand flimmern. 

Von Heike Eickhoff
Bestens gelaunt präsentierten Jessica Schwarz und Pepe Danquart im Cineplex ihr Werk.
Bestens gelaunt präsentierten Jessica Schwarz und Pepe Danquart im Cineplex ihr Werk. Foto: Heike Eickhoff

Jessica Schwarz’ oft tapsige, dann wieder wieselflinke Bewegungen wirken brüllend komisch und anrührend zugleich. Wenn sie am Ende mit der Hand im Briefkasten des geliebten Mannes steckenbleibt, gleichzeitig tänzelnd mit den Füßen nach dem Mobiltelefon angelnd, dann weht eine kräftige Brise Slapstick durch die clevere, sommerlich leichte Komödie.

Der Plot ist überschaubar: Kati (Jessica Schwarz) steht zwischen zwei Männern (Felix Klare und Christoph Letkowski), ihre besten Freundinnen haben Probleme in ihren Beziehungen, und ihre Chefin (Juliane Köhler) hat für die Karriere auf Liebe und Familie verzichtet. Eine Zeitreise katapultiert Kati in die Vergangenheit, allerdings ausgestattet mit dem Wissen der Gegenwart. Am Ende sind alle glücklich und haben ihre Beziehungspro­bleme gelöst.

Lockere, launige Komödie 

Filmvorführung von „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ am Samstag im Cineplex mit Prominenz: Hauptdarstellerin Jessica Schwarz und Regisseur Pepe Danquart erzählten im anschließenden Gespräch von der Arbeit. In 29 Tagen wurde die lockere, launige Komödie abgedreht. Danquart gab schmunzelnd zu, dass Komödien eigentlich weniger sein Gebiet seien, dass die Arbeit mit Humor immer eine Gratwanderung sei – dem Film jedoch merkt man das in keiner Szene an.

Gut gearbeitete Pointen reizen regelmäßig die Lachmuskeln, jede Szene lässt schmunzeln, immer ist es unterhaltsam. Jessica Schwarz erzählte lachend, dass sie mehrere Videos geschaut habe, in denen sich Menschen nach dem Genuss psychoaktiver Pilze gefilmt hatten. Im Film vertilgen sie und ihre Kolleginnen offenbar ahnungslos eine ganze Dose mit Keksen, die mit diesen Pilzen gewürzt sind. Anschließend verwandeln sie das Büro in eine lärmende Spaßzone.

Judy Winter als lebenslustige Rentnerin 

Pepe Danquart hat das Drehbuch nachbearbeitet, es seinem Team sozusagen auf den Leib geschneidert. So wirkt jeder Schauspieler in seiner Rolle authentisch und überzeugend. Köstlich beispielsweise, wie Judy Winter als lebenslustige Rentnerin mit der Vespa durch Wiesbaden fährt, einen Martini im Picknickkorb.

„Wir haben keine einzige Überstunde gemacht!“, lachte Pepe Danquart und lobte die gute Vorbereitung und Professionalität des Teams.

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