„Stadtregion Münster“ ist bei NRW-Wettbewerb weiter Land fördert Konzept mit 200 000 Euro

Münster -

Nun ist es offiziell: Das Konzept der „Stadtregion Münster“ zu Velorouten und zur Suche nach interkommunalen Lösungsansätzen in der Wohnungspolitik überzeugte die Jury. Es ist als eines von acht Projekten im Landes-Wettbewerb „Stadt Umland NRW“ eine Runde weiter. Das gab das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr am Donnerstag bekannt.

Fahrrad-Schnellstraßen, sogenannte Velorouten, die Münster mit den Umlandgemeinden verbinden, sind ein zentraler Bestandteil des eingereichten Konzepts.
Fahrrad-Schnellstraßen, sogenannte Velorouten, die Münster mit den Umlandgemeinden verbinden, sind ein zentraler Bestandteil des eingereichten Konzepts. Foto: Günter Benning

Die Idee des Wettbewerbs fußt auf Herausforderungen, mit denen sich viele Kommunen – vor allem in Ballungsräumen – konfrontiert sehen. Wachstums- und Schrumpfungsprozesse fänden teilweise eng nebeneinander statt, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Vielerorts fehle in den Innenstädten Wohnraum, während das Umland von Leerständen betroffen ist. Oder der Langzeitarbeitslosigkeit in einer Stadt stehe wenige Kilometer weiter der Fachkräftemangel gegenüber.

„Kirchturmdenken verhindert noch viel zu oft, dass regionale Potenziale genutzt werden“, sagte Minister Groschek nach der Jurysitzung. „Voraussetzung für partnerschaftliches Handeln sind regional abgestimmte Konzepte, die Stadt- und Siedlungsentwicklung, Wohnungsbau und Mobilität miteinander verknüpfen.“ Die Resonanz auf den Wettbewerb zeige, dass viele Kommunen das erkannt haben.

13 Stadt-Umland-Verbünde mit 91 beteiligten Städten und Gemeinden sowie elf Kreisen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die ausgewählten acht Verbünde werden in der zweiten Phase vom Ministerium mit je 200 000 Euro für die Ausarbeitung der Zukunftskonzepte finanziell unterstützt. Zur „ Stadtregion Münster “ gehören neben der Westfalenmetropole auch Greven , Ostbevern, Telgte, Everswinkel, Sendenhorst, Drensteinfurt, Ascheberg, Senden, Nottuln, Havixbeck und Altenberge. Im Sommer 2017 sollen dann die zwei besten Zukunftskonzepte ausgezeichnet werden.

 

http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4367779?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F