Mitten in Kinderhaus 240 neue Wohneinheiten

Münster-Kinderhaus -

Die Jury hat getagt, der städtebauliche Wettbewerb zur Entwicklung der Betriebsfläche der Gärtnerei Moldrickx ist entschieden.

Der Quartierseingang von der Westhoffstraße aus: So sieht der Vorschlag des Siegers des städtebaulichen Wettbewerbs, der Architektengruppe Stadtraum aus Düsseldorf, für das Moldrickx-Areal aus. Das Preisgericht empfiehlt, ihn zur Grundlage der weiteren städtebaulichen Entwicklung zu machen.
Der Quartierseingang von der Westhoffstraße aus: So sieht der Vorschlag des Siegers des städtebaulichen Wettbewerbs, der Architektengruppe Stadtraum aus Düsseldorf, für das Moldrickx-Areal aus. Das Preisgericht empfiehlt, ihn zur Grundlage der weiteren städtebaulichen Entwicklung zu machen.

Der städtebauliche Wettbewerb zur Entwicklung des Betriebsgeländes der Gärtnerei Moldrickx ist entschieden. Der Entwurf der Architektengruppe Stadtraum aus Düsseldorf wurde in der Jurysitzung am Montag mit dem ersten Preis ausgezeichnet. 240 Wohneinheiten sind vorgesehen.

Neun Teams von Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten haben an dem anonym durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb teilgenommen, den die Stadt Münster gemeinsam mit den Eigentümern der heutigen Gärtnerei ausgelobt hatte. Von Juli bis September haben die Teams ihre Ideen für ein neues vielfältiges und urbanes „Quartier Moldrickx“ zu städtebaulichen Entwürfen verdichtet, teilt die Stadt Münster mit.

Die Entscheidung über die Rangfolge der neun eingereichten Arbeiten traf die Fachjury einstimmig. Alle Arbeiten weisen nach ihrem Urteil bemerkenswerte städtebauliche Qualitäten auf. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Franz Pesch vergab sie den mit 15 000 Euro dotierten ersten Preis an die Stadtraum-Architektengruppe. Das Preisgericht empfahl der Stadt Münster einstimmig, den ersten Preis zur Grundlage der weiteren städtebaulichen Entwicklung zu machen.

„Der Entwurf fügt sich perfekt in die vielfältige Umgebung des Grundstücks ein und trifft hervorragend die Stimmung des Ortes – ein Glücksfall für Kinderhaus“, fasst Juryvorsitzender Professor Dr. Franz Pesch die Jury-Entscheidung zusammen. „Die besondere Leistung des Düsseldorfer Teams besteht darin, die vielen Bindungen des Grundstücks über eine kunstvoll gestaltete städtebauliche Figur vergessen zu machen.“ Die zukünftigen Bewohner erwarte eine hohe Wohnqualität mit Atmosphäre und attraktiven öffentlichen Räumen.

Auf Platz zwei, dotiert mit 9000 Euro, findet sich das Büro Vissing-Architekten in Zusammenarbeit mit Rheinflügel Severin und Hermanns. Rang 3, dotiert mit 6000 Euro, wurde an das Büro Burhoff-und-Burhoff- Architekten in Zusammenarbeit mit Abdelkader-Architekten und Kuckert -Architekten vergeben.

Die Aufgabe im Wettbewerb: Mitten im Zentrum von Kinderhaus liegt die Gärtnerei der Familie Moldrickx. Wenn sie ihren Betrieb aufgeben, soll dort ein vielfältiges und urbanes Wohnquartier mit eigener Identität entstehen. Im städtebaulichen Wettbewerb wurden die besten Lösungen für das rund 3,7 Hektar große neue Wohngebiet mit deutlich über 200 Wohneinheiten gesucht. Zu den Vorgaben zählten unter anderem ein vielfältiger Mix von Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen sowie die Entwicklung einer dem Standort angemessenen Dichtevorstellung.

Zum Thema

Nach den Herbstferien können alle Arbeiten ausführlich betrachtet werden. Sie werden vom 26. Oktober bis zum 13. November in der Gärtnerei Moldrickx, Westhoffstraße 139, ausgestellt. Zu sehen sind die Arbeiten montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 13 Uhr sowie sonntags von 10 bis 12 Uhr. Am 27. Oktober wird in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vor Ort der Siegerentwurf durch die Verfasser vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

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