Hilferuf an Oberbürgermeister Schachklub ohne Heimat

Münster -

Zugegeben, Schachspieler benötigen im Unterschied zu Fußballern ein deutlich kleineres Spielfeld. Aber ganz ohne Platz kommen die Denksportler eben auch nicht aus. Die Aktiven des Schachklubs Münster 1932 e.V. sorgen sich, demnächst gar keinen Platz mehr zu haben. Deswegen hat der Vorstand des Vereins nun einen Hilferuf an den Oberbürgermeister gerichtet.

Von Karin Völker
Der Schachklub Münster 1932 sorgt sich, bald keine Vereinsräume mehr zu haben.  
Der Schachklub Münster 1932 sorgt sich, bald keine Vereinsräume mehr zu haben.   Foto: dpa

Noch hat der Schachklub seine Räume in der ehemaligen Josefsschule an der Hammer Straße . Doch hier soll der Verein ausziehen – die Suche nach Ersatzräumen ist bisher ergebnislos. Planungen für einen Umzug in die ehemalige Oxfordkaserne hätten sich „als müßig erwiesen“, schreibt der Vereinsvorsitzende Thomas Schlagheck in einem Brief an den Sportausschuss.

Den Schachklub Münster 1932 vertreten acht Mannschaften im allgemein Spielbetrieb, davon zwei auf Landesebene. Die Mannschaftskämpfe werden laut Verein in provisorischen Spielstätten ausgetragen. Wenn der Verein aus der Josefschule ausziehen muss, breche auch die Basis für die Nachwuchsarbeit weg, so die Sorge. Der Schachklub veranstaltet Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse sowie mehrmals wöchentlich ein Training für Jugendliche sowie Schach für die Kita-Kinder aus der Hornstraße in Nachbarschaft der Josefschule.

Zurzeit veranstaltet der Verein das jährliche Turnier „Münsterland Open“ mit rund 150 Teilnehmern – mangels Räumlichkeiten in Münster findet der Wettkampf in der Steverhalle in Senden statt.

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