Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Jugendliche gegen Rassismus

Münster -

Während der Liveübertragung der Friedenspreisverleihung informierten Jugendliche der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste über Sinn und Zweck ihrer Auslandseinsätze.

Live verfolgen viele Menschen auf der Stubengasse die Preisverleihung über eine LED-Großleinwand.
Live verfolgen viele Menschen auf der Stubengasse die Preisverleihung über eine LED-Großleinwand. Foto: Matthias Ahlke

Bei strahlendem Sonnenschein sind die Holzbänke vor der Großleinwand auf der Stubengasse dicht besetzt. Viele verfolgen am Samstag während der Live-Übertragung des Festakts zudem stehend die bewegenden Reden des Bundespräsidenten, des jordanischen Königs und betrachten den anschaulichen Filmbeitrag über die Arbeit engagierter Jugendlicher bei Auslandseinsätzen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste . Repräsentanten dieser Organisation erhalten gerade ebenso wie der jordanische König Abdullah II. den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens 2016 verliehen.

„Mir war die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste nicht so bekannt, aber ich bin sehr beeindruckt“, sagt Zuschauerin Eva Wilmes. Damit noch mehr Menschen auf die friedensstiftende Arbeit aufmerksam werden, haben Jugendliche Informationsstände aufgebaut und geben in vielen persönlichen Gesprächen Einblick in ihre Erlebnisse. 180 junge Leute machen sich jährlich von Deutschland aus auf zu Auslandseinsätzen in Europa, Israel und den USA. „Ich habe in einem Frauenhaus mit Kindern und in einem Altenheim mit Holocaust-Überlebenden gearbeitet“, erzählt Malena Weduwen. Sie sieht sich in der „gesellschaftlichen Verantwortung“, Antisemitismus und Rassismus keine Chance zu geben.

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