22.000 Euro für Rosenmontagsumzug Verwaltung will Jecken weiter bezuschussen

Münster -

Münsters Karnevalisten bekommen Rückendeckung. Der Bürgervorschlag, den Zuschuss für den Rosenmontagszug zu streichen, wird von der Stadtverwaltung nicht befürwortet. Das letzte Wort hat aber der Rat.

Von Dirk Anger
Die Verwaltung will den Zuschuss für den Rosenmontagszug nicht streichen.
Die Verwaltung will den Zuschuss für den Rosenmontagszug nicht streichen. Foto: ohw

Der im Rahmen des Bürgerhaushaltsverfahrens gemachte Vorschlag eines Bürgers, den städtischen Zuschuss in Höhe von gut 22.000 Euro für die närrische Veranstaltung zu streichen, wird von der Verwaltung nicht befürwortet. Das geht aus einem Brief auf Veranlassung von Oberbürgermeister Markus Lewe an den Bürgerausschuss Münsterscher Karneval hervor.

Wert legt die Stadtverwaltung darauf, dass bei ihr keine entsprechenden Überlegungen bestünden, die Unterstützung zu versagen. Allerdings findet sich der Vorstoß, den Zuschuss zum Karneval zu senken, unter den 20 bestplatzierten Vorschlägen einer Internetabstimmung, sodass er in die Übersicht „aufzunehmen war“, heißt es in dem Schreiben an den Vizepräsidenten des Bürgerausschusses, Dr. Helge Nieswandt .

Sollte der städtische Zuschuss gestrichen werden, so hatte Nieswandt angekündigt, könnte der Rosenmontagsumzug nur noch alle zwei Jahre durchgeführt werden.

Die Vorschläge beim Bürgerhaushalt werden jetzt von den jeweils zuständigen Fachausschüssen des Rates beraten. Abschließend entscheidet der Rat voraussichtlich am 14. Dezember.

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